Summer Dreaming
Te amo Darling (12 & 13 )

Sexo -- si o no?

Charlines Sicht:

Seit diesem Tag an, ging die Zeit für mich unglaublich schnell um. Der Grund dafür, war wahrscheinlich der, dass Matthew bei mir war und sein Bestes gab, um mich glücklich zu stimmen. Er war mein bester Freund geworden und das obwohl er mein Ex war. Ja, Freundschaft mit dem Ex war eben doch möglich. Die Zeit mit ihm verbrachte ich nur mit Lachen, aber in seinen Augen erkannte ich trotzdem, dass er deprimiert war. Vor allem deshalb, weil ich mich gegen eine Therapie entschieden hatte. Ich konnte mein Baby einfach nicht gefährden. Auch vermied ich langsam den Kontakt zu der Außenwelt, erst Recht, zu meiner Mutter und Noelle. Denn so gut wie sie mich kannten, würden sie sofort merken, das Etwas mit mir nicht in Ordnung war.
Was mein Herz jedoch trotzdem, von Tag zu Tag immer mehr schwächte, war die Einsicht, dass es kein „wir“ mehr mit Ramon geben würde. Um diesen Schmerz leichter überwinden zu können, hatte ich es sogar geschafft, dass Matthew sich dazu bereit erklärte, die Vaterrolle, auch wenn er strickt dagegen war, zu übernehmen. Seiner Meinung nach, war dies jedoch ein großer und unverzeihlicher Fehler gegenüber Ramon. Aber dennoch hielt er zu mir und willigte ein. Das nannte man wohl „wahre Freundschaft“. Übrigens zog ich von zu Hause aus, weil ich einfach nur noch alleine sein wollte, die ständige Kontrolle beim Hospital mich gewaltig nervte und ich nicht jeden verdammten Tag, auf mein Vater oder irgendjemand anderen angewiesen sein wollte, um ins Hospital zu gelangen. Deswegen schlug mein Vater vor, dass ich in das Queen Elizabeth Hotel einziehen sollte, da dieses Hotel zu unserem Hospital gehörte.
Eigentlich schien alles in bester Ordnung zu sein. Doch als mein Vater, mich ausgerechnet nach 3 Monaten, nach meiner Ankunft, anrief und mir mitteilte, dass Ramon gekommen war, zerbrach irgendwie die Welt, die ich trotz allem versuchte, so gut wie möglich, auszuschmücken, trotz das mir durch ihn, die Luft zum Atmen fehlte. Er würde nie wieder mir gehören und nie erfahren können, dass er der Vater meines Kindes war. Was mich aber überraschte war, dass ich trotz dieser Sehnsucht und dieser bedingungslosen Liebe, ihn anlügen und innerlich verletzen konnte. Jetzt denkt nicht, dass es mir dabei gut ging, mein Herz brach ebenfalls und wie bereits erwähnt, wenn ich könnte, würde ich wieder mit ihm eins werden und ihn nie wieder alleine lassen.

Ramons Sicht:

Nach dem Charline gegangen war, änderte sich einiges in meinem Leben. Während ich angefangen hatte, mehr zu rauchen und überhaupt zu trinken, lernte ich so viel wie möglich, um mein Studium wenigstens um 3 Monate zu verkürzen, denn so schnell wie möglich, wollte ich bei ihr sein. Ihre Hände halten und ihr auf einer romantischen Art und Weise einen Heiratsantrag machen.
Auch wenn sie im Moment der Grund dafür war, weswegen ich unglaublich litt.
Doch im Endeffekt konnte sie ja nichts dafür, dass sie gegangen war. Immerhin war er ihr Vater.
Allerdings hätte sie sich von mir verabschieden oder zumindest mal anrufen und Bescheid sagen können, dass es ihr gut ging, aber es kam nie etwas. Ihre Nummer existierte nicht mehr und die neue hatte ich nicht. Es war die reinste Hölle nichts von ihr zu hören... Mein Leben verlief mechanisch und ich lebte nur noch für diesen einen Tag, an dem ich mein Engel wieder sehen würde.

Eines Tages wollten meine Freunde, dass ich sie auf eine Modenschau begleiten sollte und gegen meinen Willen, stimmte ich sogar zu. Schließlich hielten sie trotz allem zu mir und gaben mich nicht auf. Im Gegenteil, sie versuchten alles, um mich zum Lachen zu bringen. Also flogen wir nach San Javier. Dort angekommen, wurden wir auch schon von einem Chauffeur abgeholt und ins Hotel Principal gefahren. Ungefähr 2 Stunden lang ging die Fahrt und in dieser Zeit, wurden mir von meinen Freunden via Laptop, einige Models gezeigt, die ebenfalls an dem morgigen Abend anwesend sein würden. Unter anderem die Miss England 2011, die nicht nur Miss UK sondern auch Miss Europe wurde, Alize Lily Mounter.
Eine blonde Schönheit mit braunen Augen und perfekt geformten Lippen.
„Ramon, ist sie nicht geil?“, fragte Marco mit einem frechen Grinsen.
„Nicht schlecht“, antwortete ich mit einem Lächeln zurück.
Am nächsten Tag in der After Show Party, begegnete ich dieser englischen Schönheit und wir kamen auch sofort ins Gespräch. Sie war zwar blond, aber auf keinen Fall dumm.

Im Gegenteil, sie wusste ganz genau, wie sie sich zu verhalten hatte und raubte mit ihrem unschuldigen Lächeln, den Männern den Verstand.
„Unglaublich, diese Frau“, schrieb Marco mir per SMS, während ich in ein Gespräch mit ihr vertieft war.
Aber er hatte Recht und so schaffte, zum ersten Mal, eine Frau, nach dem Charline fort war, mein Herz zum rasen zu bringen.
Nach 2 und halb Stunden Gespräch, verließen wir sogar zusammen die Party und fuhren an den Strand. Es war so kühl, dass ich ihr mein Jackett auf die nackten Schulter legte.
„Ramon?“, fragte sie, nach dem sie unerwartet stehen geblieben war. „Alize?“, fragte ich verwirrt zurück.
Sie nahm mein Gesicht zwischen ihre Hände und sagte mir in die Augen schauend:
„Du bist so ein hübscher und lieber Spanier“, und setzte gleich darauf, ihre Lippen auf meine.
Es fühlte sich toll an und ich genoss den Kuss.
Doch dann klingelte plötzlich mein Handy und der Zauber verflog.
„Ja, hallo?“, fragte ich verdutzt, als ich den Namen von Marco auf meinem Display las, da er genau wusste, wer gerade bei mir war.
„Ramon, vernasch doch nicht, gleich am ersten Tag, unsere Schönheitskönigin. Du hast noch genug Zeit, mein Lieber. Bring sie zu ihrem Hotel und komm endlich. Wir wollen feiern, Bruder“, erzählte Marco lachend und legte mit den Worten: „Wir warten auf dich“, auf.
Ramon schaute irritiert au sein Handy, dann blickte er in Alizes Augen und erklärte sich entdschuldigend: „Die Jungs erwarten mich, tut mir Leid.“
Diese schaute ihn etwas traurig an, nickte dennoch und sagte leicht lächelnd: „Gut, kein Problem.“

Nach 15 Minuten begleitete ich sie also in ihr Hotel und obwohl sie mich trotzdem hoch in ihr Zimmer einlud, lehnte ich dankend ab. Das war das erste Treffen mit ihr.
Nach ungefähr zwei Wochen rief sie mich an und seit diesem Zeitpunkt an hatten wir beide angefangen uns öfter zu treffen, schließlich hatte ich langsam die Hoffnung aufgegeben. Nach einer Zeit kam es sogar so weit, dass sie mich einem Filmmanager vorstellte, da dieser eine männliche Hauptrolle neben Alize brauchte. Zur meinem Überraschen wurde mir sogar diese Rolle gegeben. Ein Film würde sicher meiner Karriere nicht schaden.
„Ramon ich bin so glücklich, dass du mir vertraut und dein Glück versucht hast“, meinte Alize mir ein Kuss auf die Wange gebend, nachdem ich die Rolle bekam.
„Lily, ich danke dir wirklich sehr dafür, aber es wird mein erster und letzter Film werden und das tue ich nur, weil wir so gute Freunde geworden sind.“
Sogleich ich mein Satz beendete, erkannte ich, dass ich etwas falsches gesagt hatte. Denn ihre Augen füllten sich und vor meinen Augen verschwand ihr so schönes Lächeln.
„Alize, das war nicht so gemeint..“, versuchte ich noch die Situation zu retten, aber sie unterbrach mich, legte ihren schmalen Zeigefinger auf meine Lippen und bat:
„Bitte Ramon, sei leise. Ich hab schon gespürt, dass es eine Andere gibt, denn sonst würdest du meine Flirtversuche nicht die ganze Zeit abweisen. Aber ich werde auf dich warten und glaub mir, früher oder später gehörst du mir, mein Liebling.“
Ohne das ich es mir erklären konnte, nahm ich sie in meine Arme und entschuldigte mich. Wofür?
Dafür weil ich sie zum Teil benutzt hatte, um Charline zu vergessen. Aber umsonst, denn wie schon erwähnt, ich war das aller erste und letzte Mal verliebt und das in meine Charline.
Drei Wochen später, an diesem Abend traf ich mich wieder mit Marco und einigen anderen Freunden, auch war Adriel diesmal dabei, da er als mein bester Freund, ganz genau wusste, wann ich ihn brauchte.
3 Monate waren vergangen, ich hatte mein Studium erfolgreich abgeschlossen und jetzt würde ich endgültig nach Portugal umziehen und dort einen festen Arbeitsplatz bekommen, auch wenn ich ab und zu für die Filmproduktion verreisen würde.
Wir kamen in einem kleinen aber eleganten Club an und schon 2 Stunden später, war ich besoffen und bekifft. Denn erneut waren meine Gedanken nur bei ihr, was sollte ich machen? Mich bei ihr melden? Sie versuchen zu vergessen? Ich meine, sie hatte sich auch in dieser Zwischenzeit bei mir nicht gemeldet.
„Hast du es dir gut überlegt?“, fragte Adriel, nach dem ich die Situation erzählte.
„Ja, mir bleibt nichts anderes übrig. Oder denkst du, dass ich trotzdem zu ihr fliegen sollte?“, fragte ich verwirrt und schaute jeden einzelnen Kumpel dabei in die Augen, um zu zeigen, dass diese Frage, an alle gerichtet war.
„Empfindest du für Alize etwas?“, fragte mich jetzt Marco.
Kurz überlegte ich, schüttelte schließlich mein Kopf und antwortete: „Nein.“
„Dann ruf deine geile Sekretärin an und sag ihr, dass sie ein Flug nach England buchen soll“, sagte ein dritter Kollege.
Ich schnappte mir meinen mit Gin gefüllten Glas, trank den Inhalt leer und rief meine Sekretärin an, um für Morgen ein Flug nach England zu buchen.
„Susanne? Morgen ein Flug nach England.“
„Sofort, Herr Villar. Uhrzeit?“
„Nicht relevant.“
„In Ordnung, ich schick Ihnen das Ticket via E-Mail zu“, hörte ich die schüchterne Stimme meiner Sekretärin sagen.
„Danke“, sagte ich und legte auf.
Alle Blicke waren auf mich gerichtet.
„Morgen schon?“, fragte Marco.
Ich nickte, wir bestellten und stoßen auf diese Entscheidung an.
Und so verging auch der letzte Tag, vor meiner Abreise, in Madrid.
Am nächsten Morgen, brachten Adriel, Noelle und mein Vater mich zum Flughafen und wünschten mir viel Erfolg und eine gute Reise.


In England angekommen, fuhr ich mit einem Taxi zum Hotel Queen Elizabeth. Ein 4 Sterne Hotel mit edelstem Luxuseinrichtung. Dieses Hotel wurde extra für das Hospital erbaut und zur Fuß waren es ca. 10 – 15 Minuten. Gegen Nachmittag lief ich also zum Hospital und dort verlor ich meine letzte Hoffnung. Charline hatte mich abgewiesen, mir gesagt das Alles nur ein Spiel war und sie diesen verdammten Matthew liebte. Doch irgendwie konnte ich es ihr einfach nicht glauben. Vor Wut, hatte ich ihr sogar ausversehen, in ihr Bauch geschlagen. Ich bereute es blitzartig und wünschte, nie dorthin geflogen zu sein...
Nach dem Besuch im Hospital, lief ich ein wenig durch die Gegend und zufällig sah ich Alize mit zwei Freundinnen und zwei Bodyguards vor einem Restaurant stehen.
Eigentlich wollte ich dort nur vorbei laufen, aber sie hatte mich ebenfalls gesehen und so lud sie mich zum Essen ein.
„Schön, das du hier bist“, sagte sie mit ihrem unwiderstehlichen Lächeln.
„Danke, meine Süße“, meinte ich sie zurück anlächelnd.
Dann stellte sie mir ihre beiden Freundinnen vor und fragte natürlich gleich danach, weswegen ich überhaupt hier in England war. Um ihr Vertrauen nicht zu missbrauchen antwortete ich mit einer etwas strengen Miene: „Meine Exfreundin ist hier. Ich wollte sie besuchen kommen, aber sie ist es wohl nicht wert gewesen.“
Als Alize das hörte, fing sie an, frech zu grinsen, antwortete: „Tut mir zwar Leid für dich, aber ich hab dir gesagt, dass du mir gehören wirst“, und gab mir somit auch ein Kuss auf die Wange.
Vielleicht hatte sie Recht. Charline war selbst dran Schuld, auch wenn sie ein Problem haben sollte, müsste sie mit mir darüber reden und keine billige Show abziehen. Deswegen nickte ich ihr freundlich zu und wir fingen an zu Essen.
Gegen 20 Uhr verabschiedete ich mich von Alize, nahm ein Taxi und fuhr zum Hotel.
Dort angekommen, lief der Hotelmanager zu mir und sprach mich völlig aus der Puste an:
„Herr Villar, tut mir Leid das ich Sie störe, aber wir haben gerade ein großes Problem mit den Angestellten und deswegen können wir das Essen nicht hoch in das Zimmer eines Gastes bringen, könnten Sie vielleicht diese Aufgabe für uns erfüllen?“
Mein Mund blieb zwar zu erst offen, da so etwas in einem 4 Sterne Hotel nicht passieren sollte, aber dennoch gab ich mit einem Lächeln zu erkennen, dass ich seine Bitte annahm. Anschließend liefen wir zusammen in die Küche. Dort stellte er das Abendessen mit einer Flasche Rotwein auf ein Servierwagen, gab mir die Karte, um das Zimmer zu öffnen, damit ich trotzdem die Tür öffnen konnte, falls niemand im Zimmer sein sollte und schickte mich in den Raum 207.
Zögernd klopfte ich an der Tür 207 an und bekam nur ein undeutliches: „Wer ist da?“, zu hören.
„Ich bringe Ihnen Ihr Abendessen, Miss“, antwortete ich so laut wie möglich.
Die Person rief: „Herein“, und so öffnete ich mit der Karte die Tür.
In dem Raum angekommen, stellte ich den Servierwagen gegenüber dem Bett und schaute mir das Zimmer genauer an.  Das Zimmer war an der einen Wand schwarz angestrichen und in den drei anderen weiß. Eine rote Couch stand gegenüber von einem Breitbildfernseher. Der Kleiderschrank stand neben dem Fenster mit den weißen Gardinen. Die Person die hier blieb, war ziemlich ordentlich.
- Sehr elegant, anspruchsvoll und ganz anders als in meinem Zimmer – , stellte ich beeindruckt fest.
Plötzlich wurde die Badezimmertür geöffnet und... mein Atem stockte, als ich die Person sah.
Denn Charline kam mit einem weißen Bademantel bekleidet aus dem Badezimmer. Sie war ebenfalls schockiert, doch ich sah, dass sie lächelte.
Dann ging ich genervt mit der einen Hand durch meine Haare und lief wieder Richtung der Tür.
Unbegreiflicherweise hielt sie mich fest und bat flehend: „Ramon, bleib bitte...“ Dann schlug sie die Tür zu, lief zum Servierwagen, schaute mir tief in die Augen und fragte neugierig: „Hast du Hunger?“
Warum tat ich ihr diesen Gefallen? Sie hatte vor wenigen Stunden mir doch ausdrücklich gesagt, dass sie mich nicht wollte. Aber irgendwie, ohne den Grund zu kennen, wollte ich nicht gehen. Also schüttelte ich bloß meinen Kopf und sie verriet: „Ich auch nicht.“ Dann öffnete sie die Flasche Rotwein, schaute mich fragend an und als ich erneut mein Kopf schüttelte, fing sie an aus der Flasche zu trinken. Mein Gesicht drehte ich dabei um, sodass ich aus dem Fenster schaute.
Ungefähr 5 Minuten lang war Stille, bis ich mein Gesicht wieder zu ihr drehte. Charline trank immer noch an der Flasche und schaute mit einem leeren Blick in meine Augen. Langsam reichte es, ich nahm die Flasche aus ihrer Hand und wie gewohnt, fing sie an zu schreien: „Heeey, Was soll das? Gib mir die Flasche zurück, Ramon!!“
„Nein! Charline, es reicht! Du hat schon genug getrunken!“, schrie ich zurück und legte die Flasche auf die Fensterbank.
Anschließend stand sie auf, schwankte ein wenig hin und her und ließ auf einmal ihre Hände auf meiner Brust liegen. Während ich versuchte ihre Hände von mir zu nehmen, schaute sie mit einem traurigen Blick, tief in meine Augen und sagte: „Te quiero“ (ich will dich), und öffnete langsam die Knöpfe meines Hemdes.
„Charline, hör auf. Du bist verlobt“, sagte ich leise und verletzt, aber sie hörte nicht auf mich. Ihre Konzentration widmete sie allein meiner Kleidung. Nach dem alle Knöpfe meines Hemdes geöffnet waren, ging sie mit ihrer Hand über mein Sixpack, dann legte sie ihre sanften Lippen auf meine und sagte erneut: „Te quiero“.
„Eigentlich, müsste ich dich jetzt zurück weisen, dich anschreien und abziehen, aber du verzauberst mich“, erklärte ich eher mir selbst, als ihr und zog ihr automatisch, langsam ihren Bademantel aus und legte sie vorsichtig auf das Bett. „Ramon, te quiero, te quiero“, flüsterte ständig ihre weiche Stimme, während ihre Hände durch meine Haare gingen, in mein Ohr und umarmte mich so fest, wie sie nur konnte.
Heute Nachmittag hatte sie es zwar noch geschafft, die Sehnsucht zu überspielen, aber jetzt wo sie angetrunken war, konnte sie sich nicht mehr zurückhalten.
Meine Hände glitten langsam von ihrem Oberkörper bis zu ihrem Bauch, an dieser Stelle hielt sie meine Hand fest und sagte zitternd: „Te necesito“ (ich brauche dich).
„Charline warum? Was ist los? Rede mit mir...“, bat ich sie und machte mir unglaubliche Sorgen. Irgendetwas stimmte hier nicht. Sie war nicht mehr bei sich selbst.
„Hablan espanol!“ (sprich Spanisch), befahl sie mit geschlossenen Augen.
„Tesoro, deja que te ayude!“. (Schatz, lass mich dir helfen)
„no.. no..“
„Schatz, bitte rede mit mir“
„Callarse!“ (Sei leise!)
Sofort gehorchte ich ihr und drückte sie, so fest ich konnte, an mich.
„Ramón me jodas ahora, por favor” (Ramon, fick mich sofort, bitte), bat sie erregt und steckte ihre Zunge tief in mein Hals.
Verdammt, was sollte ich machen? Ich wollte sie doch auch spüren, aber sie war verlobt!!! Scheiße, man. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden! Während mein Herz dafür war, war mein Verstand, dagegen!

 

Can't you hear my heartbeat?

Ramons Sicht:

Es dauerte eine Weile, bis ich mich endgültig entschied, doch ihr konnte ich noch nie widerstehen, also legte ich meine Hand zärtlich an ihre Wange, schaute ihr tief in die Augen und hauchte ihr erregt ins Ohr: „Te voy a joder y te llevará de vuelta a mi” (Ich werde dich ficken und dich wieder zu meiner machen). Als ich das sagte, stöhnte sie auf und schlang die Arme um mein Hals. Ich musste grinsen und küsste sie erneut. “¿Se ha perdido mi polla?” (Hast du mein Schwanz vermisst?), fragte ich sie am Hals küssend und schmiss mein bereits offenes Hemd auf den Boden und wanderte mit meinen Lippen ihren Hals runter, bis zu ihren Brüsten, wo ich die eine Nippel in mein Mund nahm und daran saugte. Sie stöhnte immer lauter und ging mit ihrer Hand durch meine Haare und bejahte sogar: “Necesito tu polla” (Ich brauche deinen Schwanz). Als sie das sagte, biss ich ihr leicht in die Nippel und lachte leise auf. “Du bist wirklich verrückt”, teilte ich ihr mit und ließ meine Hand weiter runtergleiten.  “Verrückt nach dir”, sagte sie ernst und küsste mich am Hals, da ich mein Gesicht wieder ihrem genähert hatte. “Wieso tust du mir das an? Warum lässt du mich ohne dich?”, fragte ich sie und drang ganz vorsichtig mit den Fingern in sie. Jedoch antwortete sie nicht, schloss nur ihre Augen und stöhnte leise auf. Sie genoss meine Berührungen, ohne Frage und das ließ mich schmunzeln. Während ich nun meinen dritten Finger in sie steckte, nahm ich die andere Nippel in mein Mund und sorgte dafür, dass sie eine Gänsehaut bekam. “Bist du glücklich?”, fragte ich sie und sie nickte: “Jetzt schon.” Es war ein unbeschreibliches Gefühl ihr wieder so nah zu sein und ich genoss jeden Augenblick. Nachdem ich auch ihren Kitzler gestreichelt hatte, kam sie mit einem lauten Stöhnen und schaute mir tief in die Augen, ehe sie sich so drehte, dass sie auf mir lag. Sie zog mir meine Hose aus, nahm mein Schwanz aus dem Boxershorts raus und berührte erst vorsichtig die Eichel, ehe sie mir total erregt eine runterholte. Sie stöhnte dabei und ihre Titten wackelten jedesmal, wenn sie ihre Hand hoch und runter gleiten ließ. “Du bist wirklich gut”, bemerkte ich lachend und als sie letztendlich meinen Schwanz auch noch in ihren Mund nahm, konnte ich nicht anders und spritzte in ihr Mund. Die Geile schluckte alles runter und legte sich hin. “Schwanz oder Zunge?”, fragte ich sie verspielt und sie antwortete zwischen ihrem Gestöhne. “Zunge” Also gut. Wenn sie es wollte, dann würde ich es ihr so richtig mit der Zunge besorgen. Also setzte ich mich auf, spreizte ihre Beine und nachdem ich sie angewinkelt hatte, glitt ich ganz langsam mit der Zunge in ihre feuchte Höhle und berührte erst einmal die Schamlippen, ehe ich meine Zunge in sie steckte. Sie schmeckte fürchterlich gut und ich konnte nicht mehr aufhören, ehe sie ihren zweiten Höhepunkt erreichte und das ohne das wir es miteinander getrieben hatten. “Du bist nicht umsonst Sexgott”, sagte sie lachend und ich sah, wie ihr Körper schwitzte. “Bist du dir sicher, dass du mehr willst?”, fragte ich sie und nahm ein Nicken wahr. Weswegen ich ihrer Bitte nachkam und langsam in ihr Loch, die ich zuvor geleckt hatte eindrang. Erst war ich sehr vorsichtig und gefühlvoll, ehe ich an die Zeit ohne sie und an heute denken musste. Der Hass stieg in mir hoch und dadurch wurden die Stöße immer schneller und härter. Ich fickte sie regelrecht durch und auch wenn sie Schmerzen haben sollte, stöhnte sie meinen Namen. Es war ein befreiendes Gefühl mit ihr zu schlafen und uns beide zum Höhepunkt zu bringen. Wir kamen gleichzeitig und ich spritzte sogar in sie. Ihr Verlobter war mir scheiß egal! Diese Hure wollte es doch selbst!
Dennoch blieb ich bei ihr, nahm sie in meine Arme und küsste sie auf ihren Kopf. “Bist du dir sicher, dass du mich los werden willst?”, fragte ich sie und schaute ihr tief in ihre Augen. Sie hielt meinem Blick stand und nickte: “Es gibt keine Zukunft für uns beide. Ich wollte nur noch einmal dich spüren, bei dir sein. Wissen das du der erste warst mit dem ich geschlafen habe...” Ich unterbrach sie mit einem Kuss und fragte: “Zwingt er dich dazu? Sei ehrlich.” Daraufhin schüttelte sie hastig ihren Kopf und garantierte: “Er hat nichts damit zutun. Er ist mein Ex, meine erste Liebe und ich hab mich...” Doch ich ließ sie nicht weiter sprechen und küsste sie erneut. “Charline, lüg nicht!”, sagte ich ernst und massierte ihre Brüste. Sie fing an zu stöhnen und schlang ihre Arme um mein Hals. Wir schliefen noch bis zum frühen Morgen oftmals miteinander und am frühen Morgen, wachte ich vor ihr auf, sprang unter die Dusche und stellte mich vors Fenster, bis sie aufwachte.
„Buenos dias dulzura“ (Guten Morgen Süße), sagte ich ihr zufrieden in die Augen schauend. Als sie mich sah, schien sie schockiert zu sein. Sie hatte wohl gestern zu viel getrunken und nun schien sie es zu bereuen, denn sie befahl mit einer energischen Stimme: “Ramon verschwinde!”

Als ich darauf nicht reagierte, schrie sie zornig: “Ich hab gesagt, dass du verschwinden sollst!”
Jetzt reichte es mir ein für alle Mal und ich schrie sie zurück an: „Du hast doch gesagt, dass du mich willst und ich bei dir bleiben soll!”
“Das war gestern!”, erwiderte sie und ich seufzte. “Gegen deine Sturheit kommt man echt nicht an. Du verbirgst etwas vor mir, denn du liebst mich immer noch!”, teilte ich ihr bestimmt mit.
Charline gab mir eine feste Ohrfeige und erklärte selbstsicher: „Ich liebe nur deinen Körper. Ich wollte dich nur spüren, weil Matthew nicht so gebaut ist wie du. Deshalb bin ich so komisch.
Weil ich meinem Verlobten gegenüber schlechtes Gewissen habe, weil ich ihn wegen dir betrog...“
Ich stand auf, nahm meine Jacke und nickte: “Alles klar. Schön zu wissen, dass ich eine Hure geliebt habe, die nicht nur mich mit ihrem Verlobten, sondern ihren Verlobten mit mir betrogen hat. Tue mir mal bitte ein Gefallen und lauf gegen die Wand!” Als ich das sagte, stand sie auf, scheuerte mir eine und schrie zornig: “Verdammt ich hab dich nur verarscht! Wie oft denn noch? Es ist allein deine Schuld, dass du dich in mich verliebt hast!” Ihre Worte brachten mich nur zum lachen, weswegen ich nickte und Richtung Tür lief. “Du wirst das ganze bereuen, meine EX Geliebte!”
Mit diesen Worten verließ ich das Zimmer, lief in meinen, packte mein Koffer ein, checkte aus und verließ das Hotel.
- Traurig wie die angebliche wahre Liebe, so schnell enden konnte... -, ging mir ständig durch den Kopf, bis ich Alize anrief und diese nach nicht mal 10 Minuten mit ihrem Chauffeur, vor mir stand.

Charlines Sicht:


Nachdem Ramon das Zimmer verlassen hatte, war das Einzige wofür mein Kraft noch ausreichte, mein Handy was auf dem Nachttisch lag, zu nehmen und die Nummer von Matthew zu wählen.
Es klingelte ungefähr drei Mal, bis er schließlich dran ging.
“Matthew”, sagte ich mit zittriger Stimme und bat: “Bitte, komm sofort hier her, ich brauche dich.” Seine Stimme klang sorgenvoll und sofort sagte er mit seiner angenehmen Stimme, dass er so schnell wie möglich kommen würde.
Gesagt getan, nach nicht mal 10 Minuten klopfte es an meiner Tür, ich zog mir mein Bademantel an, lief schwankend an die Tür und öffnete ihm diese.
Als er mich in diesem Zustand sah, weiteten sich seine Augen und er trug mich sofort aufs Bett.
Anschließend legte er fürsorglich seine Hand auf meine Stirn und erklärte leicht verschreckt:
„Charline, du hast Fieber.“
„Keine Ahnung“, antwortete ich ihm mit Tränen gefüllten Augen.
Er stand sofort auf, warf mir meine Jacke zu und befahl: „Zieh dich an wir fahren ins Krankenhaus.“
Doch ich wollte nicht. Nicht schon wieder dort hin. Außerdem fehlte mir die Energie zum aufstehen, also schüttelte ich bloß meinen Kopf und schloss meine Augen.
Matthew sprach zwar mit mir, doch ich nahm seine Worte nicht wahr, da ich einfach nicht bei mir selbst war. Außerdem musste ich ununterbrochen an die gestrige Nacht denken.
Verdammt, ich liebte Ramon mehr als alles andere und langsam zweifelte ich an meiner Entscheidung. Ein Leben ohne ihn bedeutete für mich den voreiligen Tod. Nach geschätzten 5 Minuten wurde Matthew plötzlich laut. „Charline, was hast du getan? Wie konntest du eine komplette Flasche Rotwein leer trinken? Verdammt du bist schwanger! Was soll der Mist?“, schrie er und boxte gegen die Wand. „Schrei nicht so. Ich hab sowieso schon genug Kopfschmerzen und ich musste es einfach tun, nach der Sache was gestern in der Klinik passiert ist.“, rechtfertigte ich mich, während ich mein Kopf mit beiden Händen fest hielt, aber er gab nicht nach, sondern fragte weiter: „UND Was hat es dir genützt? Du hast dein Kind gefährdet! Was für eine schlechte Mutter bist du?“
Als er das sagte, stand ich auf und stellte mich vor ihn. “Du hast keine Ahnung, man! Ich hab es für mein Kind getan!”, schrie ich zurück und legte meine Hände beschützend auf mein Bauch, ehe ich fort fuhr: “Mein Baby hatte gestern eine Nacht mit seinem Vater.”
Matthew schaute mich ungläubig an und fragte verwirrt: “War Ramon hier? Warum?”
Kurz schluckte ich und versuchte nicht loszuweinen. “Er war hier... ohne es zu wissen, hat er das Essen in mein Zimmer gebracht. Wir haben geredet, plötzlich wollte ich ihn spüren... und wir haben miteinander geschlafen.”
Jetzt nahm er mich fest in seine Arme, streichelte meine Wange und flüsterte ganz sanft:
„Erzähl es mir bitte.“
„Matthew, was willst du denn bitte wissen? Wir haben uns die ganze Nacht lang geliebt und es war unbeschreiblich schön. Er hat mich so glücklich gemacht und ich hab ihm das Gefühl gegeben, nur sein Mädchen zu sein. Wir haben gestern beide zusammen einen atemberaubenden Traum erlebt und heute morgen sind wir erwacht. Ich hab ihm gesagt, dass es keine Zukunft für uns gibt und hab ihn fortgeschickt. Seine letzten Worte waren, dass ich es bereuen würde und verdammt ja... ich bereue es jetzt schon.“
Mittlerweile hatte auch Matthew nasse Augen, denn er litt mit mir und das obwohl er doch meine erste große Liebe war.
„Charline, er liebt dich wirklich, warum tust du dir und ihm weh? Anstatt das ihr beide leidet, kann er hier bei dir sein, dir helfen und wer weiß, vielleicht haben wir dann noch eine Chance, um den Tumor zu bekämpfen.“
Aber ich schüttelte bloß meinen Kopf, denn es war besser, dass er falsch von mir dachte und mich verließ, als zu wissen, dass ich keinen mehr als ihn liebte und sein Baby im Bauch trug,
wenn ich doch sowieso bald sterben würde.
„Ich will nicht das er wegen mir leidet...“, antwortete ich leise und ließ mich zurück ins Kissen fallen. Meine Kraft verschwand immer mehr, sodass Matthew anfing, die Untersuch hier durchzuführen.
“Glaub mir, deine Denkweise ist komplett falsch und im Herzen ist dir das eigentlich auch bewusst.“, hörte ich Matthew noch sagen, bevor ich einschlief.

29.12.12 00:46
 
Letzte Einträge: Te amo Darling (6 - 8), Te amo Darling (9 - 11 ), Te amo Darling (14 & 15 ), Te amo Darling (letzter Teil)


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