Summer Dreaming
Te amo Darling (6 - 8)


Der Kuss

Charlines Sicht:

Als ich endlich in meinem Zimmer war, schmiss ich mich auf mein Bett und fing unverzüglich an zu weinen. Wieso hatte ich ihm diese Frage auch stellen müssen? Warum konnte ich nicht einfach meine Klappe halten? Ich hatte keine Kraft mehr, um jedes Mal ihm die Schuld zu geben, deswegen fühlte ich mich für diesen Streitfall umso schuldiger. Dabei wollte ich doch nur mein Gewissen beruhigen. - Charline sieh es ein, es lohnt sich nicht sich in diesen Penner zu verlieben, sieh zu das du ihn los wirst! –, befahl meine innere Stimme, aber mein Herz war dagegen und ohne das ich es wollte, nahm mein Herz Ramon zum ersten Mal in Schutz: - Charline Ramon wird dich glücklich machen. Gedulde dich nur noch ein bisschen und du wirst sehen, dass er der Richtige ist. -

Vier Tage später im GBB Hotel 4 Barcelona, in einem der stilvollsten Hotele Barcelonas, angekommen, liefen Noelle und ich in unser Zimmer. Als wir die Tür auf schlossen, wurden wir sofort sprachlos, denn der Raum war modern und elegant eingerichtet. Es gab ein Flachbild-SAT-TV und wir hatten einen Blick direkt auf das, zur Fuß 6 Minuten entfernte, Meer. Es sah so fantastisch aus, dass Noelle und ich uns begeistert sofort in die Arme schlossen und kreischten.
„Schatz, wir werden hier ein unglaubliches Wochenende erleben“, meinte sie selbstsicher und mir blieb nichts anderes übrig außer grinsend zu lachen. Dann räumten wir unsere Kleider in die weißen und breiten Kleiderschränke ein und schmissen uns auf das weiche Doppelbett, dass mitten im Raum stand. Während ich mich entspannte, schloss ich meine Augen und dachte an die letzten Tage.
Nach dem Ausflug mit Ramon war mir klar, dass ich mich in ihn verliebt hatte und sogar schon eher. Adriel hatte sich von mir getrennt gehabt mit der Ausrede, dass es falsch war und das er Gefühle für Noelle hatte. Noelle dagegen hatte eine offene Beziehung mit Ramon und wohl auch eine geheime, denn Adriel verstand sich mit Noelle von Tag zu Tag immer besser und langsam tat er mir sogar Leid, weil Noelle mit seinen Gefühlen spielte. Aus diesem Grund hatte ich mich in den letzten Tagen, einfach nur zurück gezogen und hatte auch mit niemanden ein Wort gewechselt. Eigentlich wollte ich auch gar nicht mit fliegen, aber meine Mutter bestand darauf und so tat ich es ihr zu Liebe. Auch wenn jeder einzelne Blick von Ramon, mein Herz zerriss und ich akzeptieren musste, dass wir zwei niemals zusammen sein würden, selbst jetzt wo ich bereit war, ihm alles zu verzeihen.
„Hey Charline komm schon, morgen hat Ramon Geburtstag, zieh wenigstens ihm zu Liebe nicht so ein Gesicht“, bat Noelle mit einem traurigen Gesichtsausdruck.
„Noelle, warum leidet unsere Freundschaft dermaßen?“, fragte ich sie kränkend, denn mir war bewusst, dass Noelle diese Lage auch nicht genoss. „Charline es gibt so vieles, was du nicht weißt und die ich dir auch nicht erklären kann, deswegen bitte verzeih mir“, antwortete sie, während sie aufstand und sich vor das Fenster hin stellte, um ein Blick nach draußen zu werfen. Ich tat es ihr nach und fragte weiter: „Warum kannst du es mir nicht erklären?“
„Weil ich nur das Beste für dich will“, klang ihre Stimme leise. „Deswegen bist du in einer offenen Beziehung mit ihm?“, fragte ich weiter nach.
Aber sie gab mir keine Antwort darauf und lief ins Badezimmer. Wieso war Noelle nur so komisch drauf? Was verheimlichte sie vor mir? Mir schossen so viele Frage durch den Kopf, doch keine einzige Antwort war mir bekannt und das war wirklich das Schmerzvollste. Für was ein teures und nobles Hotel mit meiner angeblichen besten Freundin, Ex und dem Mann den ich liebte, wenn ich mich so unwohl fühlte?
Ich setzte mich wieder auf das Bett und versuchte mich wenigstens für Ramon zusammen zu reißen und mir ein Lächeln aufzusetzen. Ein Lächeln, dass selbst ihm die Sprache verschlagen sollte, eins was sein Herz berühren und ihn dazu bringen sollte mich ebenfalls zu lieben.
„Ich hasse diese Vorstellungen“, flüsterte ich leise. „Warum? Vorstellungen sind doch etwas Schönes“, ertönte Ramons Stimme hinter meinem Rücken. Er lief langsam auf mich zu, während er unser Zimmer musterte und kniete sich anschließend auf den Boden, hielt meine Hand fest und bat mit einer ernsten Mimik: „Bitte sei für dieses Wochenende meine Begleitung, ich will dich an meiner Seite haben.“
Mein Herz schlug wie verrückt, aber ich nahm dennoch meine Hand weg, schüttelte mein Kopf und meinte abweisend: „Frag Noelle, sie wäre sicherlich gerne deine Begleitung.“
Ramon setzte sich auf das Bett, nahm meine Hand erneut und erklärte: „Nein, Adriel und Noelle...“, ich unterbrach ihn, stand auf und schrie wütend: „Den armen Adriel verarscht ihr auch, nicht wahr?“

Aber Ramon blieb gelassen, stand ebenfalls auf, nahm mich unverzüglich in seine Arme, drückte mich immer fester an sich, bis ich nach gab und meinte: „Ja in Ordnung, ich werde deine Begleitung sein.“
Er fing an zu lächeln, setze mir zum zweiten Mal ein Kuss auf die Stirn und sagte: „Macht euch fertig, wir haben heute Abend ein Abendessen mit FC Barcelona.“
„Gut, ich sag ihr Bescheid“, sagte ich und schaute ihm nach. In dem selben Augenblick, als er das Zimmer verließ, kam Noelle mit einem Badetuch raus und fragte verwirrt: „War Ramon eben gerade hier?“ Stumm nickte ich und lief ebenfalls ins Badezimmer.
Gegen Abend holten uns die beiden hübschen Männer ab. Noelle hielt sofort Adriel's Arm fest und ich lief neben Ramon. Er fesselte mit seinem Aussehen, meine Blicke, denn er hatte seine Haare gegelt, hatte einen weißen Designerhemd und eine dunkle Jeans mit feinen Schuhen an und besaß ein unwiderstehliches Lächeln. Als er meine Blicke sah, grinste er schief, legte seine Hand auf meine Schulter und flüsterte mir zu zwinkernd zu: „Dein rotes Abendkleid gefällt mir sehr und vor allem deine Locken.“ Ramon fand mich hübsch, dieser Gedanke beruhigte mich und ich lächelte ihn schüchtern an. Dann fragte er liebevoll: „Darf ich deine Hand halten?“, blitzartig wurde ich rot, aber nickte trotzdem und er nahm daraufhin sofort meine Hand und setzte sogar ein Kuss drauf.

Dann wanderten meine Blicke zu Adriel und Noelle, sie sahen so süß zusammen aus, denn sie passten, sowohl optisch als auch charakteristisch  gut zur einander. Während der schwarzhaarige und dunkeläugige Adriel einen dunkelblauen Designerhemd, eine weiße Jeans und dunkelblaue Schuhe an hatte, trug Noelle ein weißes kurzes Kleid, und hatte ihre tizianroten, langen Haare zur einem lockeren Dutt gebunden und ihre wunderschönen gräulichen Augen strahlten jedes Mal, als sie Adriel in die Augen schaute. Es füllte mich mit Freude, meine beste Freundin so glücklich zu sehen.
Als wir in einem schicken Restaurant ankamen, sahen wir die bekannten Fußballspieler mit ihren Partnerinnen und ich erkannte wie sich in Ramon's Gesicht ein Lächeln breit machte. Er lief immer noch Hand in Hand mit mir zusammen zu der Gruppe und begrüßte als erstes seinen Cousin Pedro, einer der besten Stürmer die ich kannte und anschließend den Rest der Gruppe. Sie waren ebenfalls fein angezogen und trugen alle ein aufhellendes Lächeln. Dann widmeten sie ihre Aufmerksamkeit mir, Noelle und Adriel und begrüßten uns ebenfalls herzlich. Nach der Begrüßung liefen wir rein und wurden auch gleich zur einer langen Tafel gebeten, wo bereits das Essen bereit gestellt war. Also saßen wir uns alle hin und fingen auch schon an zu Essen. Aber anstatt zu Essen, wurde eher viel gesprochen und mir wurden unzählige Geschichten von Ramon erzählt, sodass ich nicht mehr aufhören konnte zu lachen. Aber auch Adriel und Noelle hatten ihren Spaß und verstanden sich mit den witzigen Spielern David und Sergio gut.
Nachdem Essen, war es zwar schon fast 22 Uhr, aber wir fuhren trotzdem zum Stadion und als wir dort ankamen, liefen wir rein, die Mannschaft warf Ramon einen Ball zu und forderte ihn auf: „Komm schon Ramon, zeig uns was du noch drauf hast.“ Ramon war erst sehr überrascht, aber er ließ den Ball auf den Boden fallen und schoss direkt zum Tor. Dann spielten die Männer zusammen Fußball und wir Frauen feuerten „unsere“ Männer an. Es war wirklich ein herrlicher Abend und ich fühlte mich so glücklich wie noch nie. Eine halbe Stunde vor Mitternacht verabschiedeten wir uns von ihnen und fuhren zu unserem Hotel zurück.
Da ich unbedingt noch zum Strand wollte, begleitete mich Ramon und erzählte zufrieden, dass er Barcelona mehr als Madrid liebte und früher, als seine Mutter noch lebte, sie hier in Barcelona wohnten, aber für die Karriere seines Vaters nach Madrid umziehen mussten. Er kam mir wie ein kleines, verspieltes Kind vor, denn er erzählte die Geschehnisse so lebendig und überzeugend, dass ich das Gefühl bekam in den Erzählungen zu versinken.
Ungefähr nach 6 Minuten kamen wir an und ließen uns auch schon gleich auf den Sand fallen. Der Sand fühlte sich so weich und frisch an, dass ich meine Augen schloss und nur neben bei mit bekam, wie Ramon sich zu mir legte und seine Hand gegen meine Wange lehnte. Dann kamen seine Lippen langsam an meine und sofort öffnete ich meine Augen weit auf und stoß ihn leicht zur Seite, um den Kuss zu verhindern. Daraufhin fing er an zu lachen und schlug, dass Thema wechselnd vor: „Schau dir die Sterne an, diesen Ausblick wirst du nirgends wo finden.“ Ich gehorchte ihm und schaute hoch zu den Sternen, es stimmte. Diesen bezaubernden Ausblick fand man wirklich nicht überall, denn die Sterne schienen so klar zu sein und ich spürte wie sich mein Körper wieder entspannte und ich meine Augen erneut schloss.
Als ich mit bekam, dass Ramon ebenfalls seine Augen geschlossen hatte, ließ ich meine Lippen auf seine sinken und es kam zum aller ersten Kuss. Dieser Kuss fühlte sich genau so an, wie ich es mir schon vorgestellt hatte, einfach nur leidenschaftlich und doch so erregbar. Unser Kuss wurde langsam zu einem Spiel unserer Zungen und ich wollte diesen Moment fest halten. Denn noch nie hatte ich so ein Gefühl bekommen wie bei ihm. Dieses Gefühl war sogar so stark, dass ich langsam anfing zu stöhnen. Ramon dagegen war leise und konzentrierte sich nur darauf mit seinen Händen langsam meine Brüste, unter meinem Kleid zu betasten. Doch als er meine immer schneller werdenden Stöhne realisierte, entfernte er sich von mir, stellte sich wieder auf und entschuldigte sich aufrichtig: „Charline, es tut mir so Leid, ich wollte dich nicht überfallen“, anstatt ihm zu antworten, nahm ich sein Gesicht zwischen meine Hände, gab ihm noch einen Kuss und meinte lächelnd: „Ist schon in Ordnung.“ Dann standen wir auf und machten uns auf den Weg zum Hotel.
Dabei hielt er immer noch meine Hand ganz fest und zeigte mir, dass ich für ihn mehr als nur ein Flirt war. Es war bei Gott, der schönste Moment meines Lebens gewesen, denn diese perfekt geformten Lippen auf meinen zu fühlen, war ein Augenblick, was mein Herz zum rasen brachte. Ob er es auch gespürt hatte?


Ramons Sicht:

Erst als wir in dem Hotel angekommen waren, hatte ich die Ehre dazu, um Charlines Stimme, nach diesen 4 Tagen, wieder hören zu können. Und auch wenn sie meine Bitte zuerst abgelehnt hatte, war ich um so erfüllter als sie meine Bitte doch noch an nahm. Vor allem am Abend, als wir uns mit meinen Freunden von FC Barcelona, in dem Restaurant treffen sollten und ich sie in diesem Zustand sah, blieb mein Herz für einen kurzen Moment stehen, denn sie sah einfach nur zum anbeißen aus. Noch nie wollte ich eine junge Frau so sehr küssen wie sie und doch hatte ich es geschafft mich zu beherrschen, ihr einen tollen Tag mit FC Barcelona zu gewähren und ein weiteres Mal, ihr mein wahres Gesicht zu zeigen.
Ich erzählte ihr über meine Vergangenheit, verriet ihr Geheimnisse die ich noch nie zuvor jemandem erzählt hatte und das mit einem guten Gewissen. Doch als wir dann zusammen am Strand waren, konnte ich dieses Verlangen nicht mehr unterdrücken, also versuchte ich sie zu küssen, aber zu meinem Bedauern stoß sie mich weg. Das war das aller erste Mal, dass eine Person mich ab gewiesen hatte. Allerdings kurz nach dieser Abfuhr, kam es doch noch zu diesem lang ersehnten Kuss und ich muss sagen, ich genoss es in vollen Zügen. Ich genoss jede Sekunde und erst Recht, als sie anfing zu stöhnen. Es klang wie Musik in meinen Ohren.
Dieses Mädchen machte mich verrückt. Sie war ganz anders als alle Anderen, sie war das, was sich viele Männer unter „Traumfrau“ vorstellten. Eine Frau, die einen Mann mit einem einzigen Blick schwach machen konnte. Ihr Körper und ihre Brüste fühlten sich so phantastisch an, dass ich erst später ihre immer schneller werdenden Stöhne bemerkte, deswegen stellte ich mich auch sofort auf und entschuldigte mich aufrichtig. Immer hin war Charline noch Jungfrau und ich konnte ihr dieses Elend nicht antun und so liefen wir zufrieden zurück zum Hotel.
Auch wenn es ein kurzer Weg vom Strand zum Hotel war, hielt ich ununterbrochen ihre Hand fest und hoffte schon fast flehend, dass sie endlich spüren sollte, dass ich sie liebte. In der Tat, ich hatte mich zum ersten und letzten Mal verliebt und das in sie.
Am nächsten Tag frühstückten wir in aller Ruhe und nahmen anschließend bei einer Stadtrundfahrt mit, wo ich ihr auch von meiner Kindheit einige Erlebnisse erzählte und sie somit zum lachen brachte. Ich liebte ihr freches Lachen. Wir schossen viele Bilder zusammen und ich sorgte auch dafür, dass Charline und Noelle mehr mit einander unternahmen und schleppte Adriel hinter mir her.

Die besten Freundinnen hatten wegen uns schon genug ertragen müssen und ihre Freundschaft litt auch schon darunter, also lief ich mit Adriel zu einem Café und wir bestellten uns zwei Eiskaffees, dann fing ich an breit zu grinsen und gestand: „Ich liebe Charline.“ Als Adriel das hörte, fing er an zu strahlen, stand auf, drückte mich und meinte: „Bruder, ich freue mich so sehr für euch beide.“ Verlegen nickte ich und verriet: „Ich will, es ihr heute Abend auf der Party sagen und sie fragen ob sie mich heiraten möchte.“
„Ramon, bist du dir ganz sicher das du das willst? Vergiss nicht das Charline erst 20 Jahre alt ist. Willst du sie wirklich gleich fragen, ob sie dich heiraten möchte?“, fragte Adriel ein wenig verunsichert.
„Ich bin mir hundert Prozent sicher, dass sie die Richtige ist. Verstehst du? Der Rest ist unwichtig.“
„Ramon, ich hoffe sehr, dass sie das Gleiche empfindet. Du weißt, dass ich nur dein Bestes will“, erklärte Adriel und ich nickte nur nachdenklich. Aber wie sollte ich ihr sonst meine Liebe zeigen?
Nach einer Stunde klingelte Adriels Handy und Noelle wollte von uns, dass wir uns auf den Weg zu ihnen machten, also bezahlten wir, holten sie ab und liefen zum Hotel zurück, da wir inzwischen auch schon 17 Uhr hatten. Angekommen, erkannte ich sofort, dass Charline etwas plagte, aber sie versuchte es zu überspielen und so nahm ich es mir für später vor, sie zu fragen.

 

Birthday Sex

Charlines Sicht:

Nach dem Ramon und Adriel uns alleine gelassen hatten, liefen wir von Geschäft zu Geschäft und ich sprach auch wieder mit Noelle und erzählte ihr rot werdend über das Geschehene mit Ramon, ich weiß zwar nicht wieso ich es ausgerechnet ihr erzählte, aber ich erkannte, dass sie sich wirklich für mich freute.
Doch diese Freude endete gleich danach auch schon wieder, denn mein Handy klingelte und die Freundin meines Vaters verriet mir völlig deprimiert, dass mein Vater im Krankenhaus liegen würde, am Herz operiert wurde und ich unbedingt nächste Woche ihn Besuchen kommen solle. Die Trauer nahm den Platz meiner Freude ein, denn auch wenn ich sauer auf meinen Vater war, war er trotz allem mein Vater und ich wollte ihn wenigstens einmal noch sehen, bevor ich vielleicht nie wieder eine Gelegenheit dazu haben würde, also rief ich sofort meine Mutter an, erzählte ihr von der traurigen Nachricht und bat sie mir ein Flugticket nach London zu buchen.
Nach dem dies auch erledigt war, konnte ich meine Tränen nicht länger zurück halten und wurde von Noelle mitfühlend getröstet. Wieso konnte ich nicht zur Abwechslung auch mal Glück haben? Und das jetzt, wo ich endlich anfing mich gegenüber Ramon zu öffnen.
Wir liefen zu den WC's damit ich mein Gesicht waschen konnte, Noelle schaute mich immer noch traurig an und fragte: „Süße willst du das nicht Ramon erzählen?“, ich schüttelte unverzüglich meinen Kopf und bat: „Bitte Noelle versprich mir, dass du das niemandem erzählen wirst, selbst Adriel nicht“, sie versprach es mir, nahm daraufhin ihr Handy raus und rief Adriel an, damit sie uns abholen kommen sollten und schon bereits nach 15 Minuten eintrafen.
Gemeinsam liefen wir zurück zum Hotel, wo wir uns fertig machten. Ich zog mich etwas gewagter an, in dem ich in ein schwarzes, enges und kurzes Kleid hinein schlüpfte. Meine Haare ließ ich heute glatt und zog mir silbernen Schmuck an, sodass mein Kleid schöner aussah. Noelle dagegen sah heute sehr brav aus, denn sie hatte ein längeres braunes Kleid an und ihre Haare ließ sie offen, sodass die Wellen ihr schönes Gesicht noch besser zur Geltung brachten.
Als wir fertig waren, klopften auch Ramon und Adriel an der Tür. Wir schlossen die Tür hinter uns ab, hackten uns an die Arme unseres Partners und ich erkannte, dass Ramon ahnte, dass etwas nicht stimmte, doch um ihn auf andere Gedanken zu bringen, flüsterte ich ihm ins Ohr: „Mein Geschenk wirst du später bekommen“, er schaute verunsichert mir in die Augen, aber nickte dennoch lächelnd. Wir stiegen in die weiße Limousine ein und wurden zur einem großen Saal gefahren, wo unzählige junge Menschen standen und gespannt darauf warteten, dass wir ausstiegen. Dann als wir ausstiegen, riefen alle im Chor: „RAAAAAAAMOON“, und versuchten alle ihn zu berühren.

Kurz dachte ich ernsthaft darüber nach, warum die Menschenmenge ihn so begehrte, doch dann fiel mir wieder ein, dass seine Mutter und Vater bekannte Persönlichkeiten waren und er selber vor einigen Jahren bei FC Barcelona gespielt hatte.
Aber unser Chauffeur der gleichzeitig unser Bodyguard war, schützte uns und so konnten wir ungehindert den Saal betreten.
Drin angekommen, hörten wir bereits Tanzmusik und bemerkten die unterschiedlichsten Menschen. Ramon begrüßte die Meisten und ließ trotzdem meine Hand nicht los. Er war die ganze Zeit bei mir, doch als er ein blondes Mädchen mit grünen Augen sah, ließ er hastig meine Hand los und gab ihr vor meinen Augen ein Kuss auf ihre Lippen, schloss sie ganz fest in seine Arme ein und fragte überrascht: „Schatz was machst du denn hier?“ Sie gab ihm ein Kuss auf die Wange und antwortete, mich erleichternd: „Denkst du, dass ich die Geburtstagsparty meines besten Freundes verpasse?“ Er fing an zu lachen, drehte sich dann zu mir um und stellte mich dieser Person vor: „Das ist Charline meine Freundin“, dann gab er mir ein Kuss auf mein Kopf, widmete sich anschließend zu mir, legte seine Hand auf ihre Schulter und sagte: „Das ist meine beste Freundin Delia aus Portugal.“
Wir gaben uns Backenkuss und sie flüsterte mir liebenswürdig ins Ohr: „Pass gut auf unseren Casanova auf“, und zwinkerte mir zu.
Ich grinste sie breit an und meinte: „Du kannst dich auf mich verlassen.“ Dann liefen wir weiter und er entdeckte noch mehrere alte Freunde, über deren Erscheinung er sich sehr freute.
Als wir endlich unter uns waren, beugte ich mich zu ihm, da die Musik zu laut war und fragte: „Wieso stellst du mich als deine Freundin vor?“ Er lachte verlegen und meinte: „Ich bin 23 Jahre alt geworden Prinzessin, mein Vater war in meinem Alter schon Vater, aber der eigentliche Grund ist der, dass sie sehen sollen, dass ich nicht mehr dieser Casanova bin.“
„Wieso bist du dir da so sicher, dass du kein Casanova mehr bist?“ fragte ich ihn spielerisch. Er fing aber nur erneut an zu lachen und antwortete bloß ebenfalls spielerisch: „Komm selber drauf.“
- Wie nett er doch ist – ,bemerkte meine innere Stimme ironisch.
Aber das war nun mal der Mann, in den ich mich verliebt hatte.
Die Lieder trafen wirklich meinen Geschmack, denn der DJ legte entweder spanische Slowbeats oder englische Dance Music auf, unter anderem waren auch Lieder von Enrique Ingelesias und Pitbull, sowie Ricky Martin und Jennifer Lopez mit dabei, aber auch zahlreiche weitere bekannte Musiker.
Ein Blick in den Saal verriet, dass der Saal wirklich randvoll war, sich die Meisten auf der Tanzfläche befanden und die Anderen in der Sitzecke beziehungsweise an der Bar saßen und etwas tranken. Irgendwann stieg Ramon sogar zu dem DJ hoch und sang einige Lieder mit. Bei dem einen Lied bat er sogar seine beste Freundin und vier Freunde auf die Bühne und sang mit ihnen zusammen „Birthday Sex“ von Pitbull, Jeremih, Trey Songz, Teairra Mari und Stat Quo.
Zu meiner Überraschung sang Ramon mit dieser atemberaubenden Stimme, den ersten Part und zwar den Part von Pitbull:



I can see it in her face that shes never been
Freaked
She needs a veteran, me
I'm a take her to the limit take her to the max
Lay her on the back, I'm a take her to a peek
Dig ya nails in my back
Scratch
Press ya tounge on my neck
Lick
Put ya teeth on my shoulder
Bite
Digg deep I'm a show her right
Now mama tell me how it feels
Don't you dare take off them heels
No No No
You want me to speak spanish?
[damelo todo que eso es mio]
Action Action
Lust Lust
Passion Passion
Us Us


Es lief mir kalt den Rücken runter, als er den Satz „You want me to speak spanish?“, sang. Denn ich liebte es Ramon spanisch sprechen zu hören, auch wenn er in meiner Anwesenheit immer nur englisch sprach. Ich erinnerte mich zurück und mir fiel auf, dass er mit mir nur beim ersten Gespräch, als er mich nach meinem Befinden gefragt hatte, spanisch gesprochen hatte. Schade eigentlich. Denn vor allem sein spanischer Akzent machte mich schwach.
Nachdem das Lied zu Ende war, kam er wieder runter zu mir und flüsterte mir ins Ohr: „Ich will auch Birthday Sex“, ich fing an zu lachen, gab ihm einen leichten Schlag auf seinen Arm und schlug vor: „Es gibt hier zahlreiche hübsche Frauen, such dir eine aus.“ Aber er schüttelte seinen Kopf, gab mir einen Kuss auf die Lippen und verriet erregt: „Ich will dich.“ Um das Thema zu wechseln, legte ich meine Arme um sein Hals und während wir tanzten, fragte ich ihn neugierig: „Warum hast du den Part von Pitbull gesungen?“
„Süße, Pitbull ist mein Lieblingssänger. Ich liebe seine Musik. Ganz egal spanisch oder englisch, Hauptsache Partymucke“, antwortete er während sein Blick auf ein Mädchen gerichtet war.
Ich drehte mich um und erkannte wie ein braun und langhaariges Mädchen auf uns zu lief und Ramon um den Hals fiel. Ramon drückte sie weg, nahm sie an ihrer Hand und lief mit ihr Richtung Tür. Als er nach 5 Minuten immer noch nicht kam, lief ich ebenfalls in diese Richtung und bekam mit wie er sie an schrie und wie sie immer wieder versuchte ihn zu küssen. Sie standen an der Tür und ich hörte haargenau über was sie sprachen und das obwohl der Saal eigentlich randvoll war.
„Ramon, gib mir bitte noch eine Chance, ich liebe dich“, flehte, auch wenn ich es ungern zu gebe, das hübsche Mädchen.
„Nadja, es ist vorbei wie oft noch? Lass mich in Ruhe“, meinte Ramon und versuchte den Türsteher zu rufen, aber sie setzte ihm einen Kuss auf die Lippen und flehte weiter. Irgendwann reichte es Ramon und er hob seine Hand gegen sie, doch bevor er sie treffen konnte schrie ich: „Ramon, Stop“, woraufhin er sich zu mir um drehte, mich wütend an schaute und schrie: „Was suchst du denn hier?“ Ohne auf seine Reaktion zu achten, hielt ich seine Hand fest und zog ihn hinter mir nach draußen.
In diesem Moment erreichte der Türsteher das Mädchen und bannte sie aus dem Saal. „Ramon, was ist dein Problem?“, fragte ich ihn, verwirrt. Er schaute mir tief in die Augen, schloss mich in seine Arme ein und erklärte: „Sie ist meine Ex, das Mädchen mit der ich fast 2 Jahre zusammen war, als ich damals noch in FC Barcelona gespielt habe.“ Als ich das hörte, senkten sich meine Blicke und ich wurde sprachlos, weil ich nie gedacht hätte das Ramon so eine lange Beziehung gehabt hätte, aber er hob mein Kinn nur hoch, sodass ich ihm in die Augen schauen musste und erzählte weiter: „Es lief nichts großartiges Charline, ich liebte sie nicht einmal. Außerdem war ich damals jünger, wie du weißt studiere ich schon seit drei und halb Jahren, deswegen kannst du dir ja schon erdenken, dass es für mich keine Rolle spielt. Sie hat mich damals betrogen, war schwanger von einem Italiener und lag in der Psychiatrie, keine Ahnung wieso sie hier her gekommen ist, aber bitte lass deine gute Laune nicht dadurch zerstören.“ Ich nickte traurig, umarmte ihn und erklärte: „Es ist so schwierig, mit dir zusammen zu sein.“ Er nickte nur verständnisvoll und schwor aufrichtig: „Ich schwöre dir, ich werde mich für dich ändern.“ Ich nickte und zog ihn hinter mir wieder rein.
Kurze Zeit später, kam eine sehr große und mehrstöckige Geburtstagstorte und wir sangen alle für Ramon. Anschließend schnitt er die Torte und die Bedienung verteilte die geschnittenen Stücke. Nach einer Weile, bedankte und verabschiedete sich Ramon per Mikrofon und verließ mit mir zusammen den Saal, obwohl die meisten Gäste noch anwesend waren. Ich schaute Ramon fragend an, doch er lächelte nur, seufzte und erklärte: „Es war ein toller Abend, aber es ist unter anderem sehr laut und stickig, außerdem will ich die Nacht mit dir verbringen“, und gab mir anschließend ein Kuss auf die Stirn.

Wir wurden zurück zum Hotel gefahren, wo wir uns umzogen und nachfolgend zum Strand liefen.
Als wir am Strand ankamen, liefen wir noch eine Weile bis keine andere Menschenseele außer uns beiden zu sehen war und setzten uns auf den mittlerweile kalten Sand drauf.
Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter, schaute hoch zum Himmel und ich muss zugeben, nicht nur die Aussicht sondern auch die Atmosphäre war perfekt.
Er ging mit seiner Hand durch meine Haare, gab mir ein Kuss auf die Lippen, legte mich sanft auf den Sand und berührte mit seinen kalten Fingern meine Schulter, die er als nächstes küsste. Dann fing er an meinen Hals zu küssen, ich schloss meine Augen und atmete tief durch. Doch plötzlich kamen mir die ganzen Erinnerungen in den Sinn, sowie Klarissa und die restlichen weiblichen Personen, die er mit nach Hause gebracht und vor meinen Augen geküsst hatte. Deswegen drückte ich ihn von mir weg, aber er hielt mich umso fester in seinen Armen und legte seinen Kopf auf meine Schulter. Was suchte ich hier? War ich überhaupt bereit dazu? Mit jedem weiteren Gedanken, atmete ich immer schneller. Meine Gedanken waren durcheinander, sodass ich mich nicht entspannen konnte, selbst als er wieder meinen Hals küsste und mit seinen kalten Händen mein Bauch antastete, nur um danach meine Brüste zu massieren. Ich gab ihm wieder eine feste Ohrfeige und versuchte ihn zu stoppen, doch er war zu stark für mich.
Mir war klar, dass sich heute für mich alles ändern würde, aber ich wollte es nicht. Nicht so und nicht während sich in meinen Gedanken, all die schrecklichen Dinge sich abspielten. Meine Liebe war anscheinend doch nicht stark genug.Vor allem heute die Sache mit Nadja hatte mich wirklich mitgenommen. 2 Jahre lang eine Beziehung, wer weiß ob ich dieses Glück je haben würde?
Er stoppte, schaute mir tief in die Augen und das einzige was ich sah, war sein erregter Blick, dass mir sagte, dass er mich unbedingt wollte. Dieser Blick jagte mir Angst ein und während er immer noch gebeugt auf mir lag und meinen Körper spürte, indem er langsam mit seinem Finger von oben nach unten entlang ging, fing ich ungewollt an zu zittern. Und gerade als ich meine Hoffnung aufgeben wollte, stand er auf, setzte sich neben mich, hielt sein Kopf fest und verlangte: „Bitte Charline zieh dich an und geh, ich werde bestimmt kein zweites Mal stoppen können.“
- Charline schau, da ist dein Ramon wieder –, ertönte meine innere Stimme glücklich und ein Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit.
Ich zog sein Kopf gegen meine Brust und antwortete: „Ramon, te quiero.“ (Ich will dich).
Er schüttelte dennoch seinen Kopf und antwortete selbstsicher: „Es geht nicht. Charline, ich kann dir das nicht antun und ich will dich nicht beschmutzen.“ Sofort schüttelte ich meinen Kopf und meinte: „Ramon, du wirst mich nicht beschmutzen, weil du nicht mehr dieser Ramon bist. Verzeih dir endlich selber.“ Er lächelte leicht, warf dennoch mir mein Oberteil zu.

Aber ich wollte es nicht, jetzt wo er aufgehört hatte, war mir klar, dass ich es wollte. Ja ich wollte, dass er mich entjungferte und durch nahm. Trotz allem was zwischen ihm und mir passiert war, wollte ich ihm meine Jungfräulichkeit schenken. Also legte ich mich wieder hin und diesmal zog ich ihn mit seinem gesammten Gewicht auf mich, sodass ich seinen steif gewordenen „Kleinen“ langsam über seinem Boxershort spürte. Er küsste mich leidenschaftlich und respektvoll, ging mit mir plötzlich so um, als wäre ich das Wertvollste was er besaß und nach dem ich endlich bereit war, gab ich ihm mit einem Lächeln und Nicken zu erkennen, dass ich es ihm erlaubte.
Doch bevor es soweit war, zog er mir mein BH langsam aus, dann nahm er nacheinander meine Brustwarzen in den Mund und saugte daran, was mich zum Stöhnen brachte. Anschließend ging er mit seiner Zunge, langsam runter bis zu meinem Bauch, dort öffnete er meine Hose, zog sie runter und ließ seine Zunge tiefer gleiten. Ich drückte meine Nägel tief in sein Rücken und beobachtete gelassen, sein weiteres Handeln. Als nächstes zog er mir mein Tanga aus, schaute mich lächelnd an und steckte zwei Finger vorsichtig rein, dann nahm er sie raus, blickte mir immer noch lächelnd in die Augen und bat: „Bitte, sag mir wenn du Schmerzen spürst und ich aufhören soll.“ Ich nickte lächelnd, gab ihm nochmal einen Kuss auf die Lippen und wartete geduldig darauf, was der Sexexperte als nächstes vorhatte. Er wiederholte jedoch nur sein Spiel, doch diesmal ging er tiefer rein, nahm es erneut raus und spielte mit meinem Kitzler. Ich stöhnte so laut, dass er mein Mund mit seiner anderen Hand festhielt und mit einer ernsten Stimme fragte: „Tiefer?“
Ich nahm sein Hand von meinem Mund, nickte und fügte hinzu: „Und schneller.“ Er lachte aber ging meinem Wunsch nach. Diesmal ging er viel tiefer und schneller in mein Vagina rein und nahm sogar seinen Ringfinger als Hilfe mit dazu. „Jaaa aaah aaaah Ramon. Raaaamoon“, stöhnte ich wieder. Ich war kurz davor mich selber zu verlieren, doch erst als er seine Zunge ins Spiel mit einbezog, spürte ich, wie ich geiler wurde. Zuerst leckte er ganz sanft, doch dann immer schneller und dabei streichelte er meine Waden. Irgendwann reichte es mir, sodass ich ihn bettelnd ansah und er ganz genau wusste, was ich wollte. Ohne zu zögern, zog er sich ebenfalls aus und ich schnappte mir vorsichtig seinen Schwanz und holte ihm eine runter.
Mein Körper fühlte sich einfach nur feurig an und ich bemerkte kurz danach, dass ich „durstig“ war und nahm seinen steifen Schwanz in mein Mund. Am liebsten würde ich alles komplett in meinem Mund verschwinden lassen, aber ich wusste, dass es unmöglich war. „Charline, du bist so geeeeil aaaaah aaaah Chaaarlin. Waas machst du deeenn daaa mit mir? Chchaarliine aaah“, stöhnte er endlich auch, denn davor hatte er sich gut zurückhalten können, aber jetzt war auch seine Lust stark genug, dass er Laute von sich gab.
Nach 5 Minuten wollte ich nicht mehr, ich wollte unbedingt, dass er mich jetzt richtig durch nahm, also teilte ich ihm ohne rot zu werden meine Bitte mit: „Bitte Ramon, fick mich endlich.“ Als er das aus meinem Mund hörte, fing er an zu lachen, schüttelte jedoch sein Kopf und widmete sich erneut meinen Brüsten. Er knetete sie förmlich durch.
Ich schrie auf, so laut ich konnte. Ich verlangte nach Erlösung aber Ramon wollte weiter spielen, er wollte mir zeigen, dass er nicht umsonst als Sexgott bezeichnet wurde und dann begann er mir auch schon seine Tricks zu zeigen. Dinge, wovon ich am Anfang nicht mal wusste, dass es sie gibt. „Ramoon aah aah jaa. Raaamooon weeeiter... Aaaah“, stöhnte ich immer wieder und bemerkte sein unverschämt schönes Lächeln. „Soll ich dich erlösen?“, fragte er endlich. Hastig nickte ich mit meinem Kopf. Er grinste frech, legte sich auf mich und drang endlich, nach dem dritten Versuch in mich ein.

 

Ramons Sicht:

Charline war das Mädchen mit der ich den Rest meines Leben zusammen verbringen wollte und aus diesem Grund versuchte ich so zärtlich wie möglich zu sein und sie unter keinen Umständen zu verletzten. Auch wusste ich nur zu gut, dass sie allein beim Vorspiel, genug Kraft verloren hatte. Aber das war nun mal die Tatsache, denn nicht umsonst wurde ich als „der Sexgott Ramon Villar“ in Madrid bezeichnet.
Es gefiel mir, sie in dieser Situation zu sehen und ungewollt erinnerte ich mich sogar an meine Worte, daran das ich ihr schon prophezeit hatte, dass sie meinen „Kleinen“ ebenfalls kennen lernen würde. Langsam wurden meine Bewegungen immer wilder und schon bald stoß ich gegen ihren Muttermund. Es machte selbst mich verrückt, diese Frau zu vögeln, denn es war anders, nicht wie bei anderen. Unter anderem lag dies vielleicht auch daran, dass sie Jungfrau gewesen war, aber der Hauptgrund war sicher der, dass Sex mit Liebe einfach leidenschaftlicher, emotionaler und damit einfach besser war, als Sex nur durch pure Lust. Irgendwann fühlte ich das Charline nicht mehr konnte und deswegen, gab ich ihr noch ein letzten Kuss auf die Stirn und wir zogen uns an. Ich trug sie vom Strand bis zu ihrem Zimmer und legte sie auf ihr Bett, dann legte ich mich neben sie, denn heute Nacht würde ich, egal was passiert, bei ihr bleiben.
Außerdem ging mir ihr trauriger Gesichtsausdruck nicht mehr aus dem Sinn. Sie schmiegte sich in meine Arme, schaute mir in die Augen und ich wusste, dass dies genau der richtige Zeitpunkt war, um es ihr zu sagen. „Charline?“, fragte ich vorsichtig, sie blickte mich erschöpft an und ich verriet, sie auf ihre Stirn küssend: „Ich liebe dich.“.
Sie lächelte zufrieden, schloss ihre Augen und flüsterte, sodass ich es schwer verstand: „Te amo Darling“.
Als sie es sagte, war ich so glücklich wie noch nie. Nach fast 3 Monaten hatte ich mich in sie verliebt gehabt und erfuhr, dass sie mich ebenfalls liebte. Die Tochter der Dolmetscherin, meines Vaters war meine erste und große Liebe. Die Person mit der ich so viel erlebt hatte, auch wenn das Meiste nur negative Erlebnisse waren. Sie liebte mich trotz allem. Ich hatte angefangen mich für sie zu verändern und hatte endlich ein Grund, um für die Zukunft zu leben. Denn mir war klar, dass die Liebe zu ihr mir Kraft geben würde und ich auch endlich langsam mit der Vergangenheit abschließen könnte. Aber trotzdem wurde ich dieses schlechte Gewissen nicht los, sie bald verlieren zu können....

Gegen 11 Uhr morgens wachte ich langsam auf und als ich Charline neben mir schlafen sah, dankte ich Gott dafür, dass er mir meine Traumfrau nach so vielen Erlebnissen trotzdem noch gegeben hatte.
Es war der aller schönste Augenblick in meinem Leben, denn es zeigte mir, dass Liebe trotz allem existierte und trotz jeder Niederlage wuchs.
Vorsichtig legte ich meine Arme um sie, drückte ihr sanft meine Lippen auf ihre Stirn und beobachtete wie sie langsam ihre Augen öffnete und mich verschlafen anlächelte.
„Guten Morgen mein Engel...“, sagte ich ihr schließlich, als sie ihre Augen ganz geöffnet hatte.
„Guten Morgen, Ramon“, erwiderte sie und gab mir einen zärtlichen Kuss auf die Lippen und gleich danach kam schließlich leise: „Te amo Darling“ aus ihrem Mund. Während ich mit meinen Händen durch ihre Haare ging, ihr ein Kuss auf den Hals setzte gestand ich aufrichtig:
„Charline, ich hab dich in diesen Monaten so sehr verletzt, dich enttäuscht, dich beleidigt, gehasst und doch liebe ich niemanden mehr als dich.“ Sie legte bloß sanft ihren Zeigefinger auf meine Lippen, schüttelte ihren Kopf und bat: „Schatz, das Ganze ist Vergangenheit und außerdem war ich auch Schuld an diesen Erlebnissen, aber jetzt liebe ich dich um so mehr. Bitte lass uns alles Alte vergessen und einfach nur Neu anfangen“.
Es fühlte sich unglaublich schön an, diese aufrichtigen Worte aus ihrem Mund zu hören, denn endlich hatten wir Frieden geschlossen und mir war klar, dass wir beide diese Streitigkeiten satt hatten und aus diesem Grund uns auch nicht mehr gegenseitig verletzten würden, komme was wolle. Das Gefühl neben ihr zu erwachen, als Erstes in ihre wunderschönen Augen zu blicken und diese magischen Worte aus ihrem Mund zu hören, war unersetzlich und allein deswegen war ich bereit mich zu ändern, nur noch in die Zukunft zu schauen und der Mann zu werden, der sie glücklich machen konnte. Schließlich war mir nichts wichtiger als unsere Liebe.
Langsam nahm ich ihr Gesicht in meine Hände, schaute ihr tief in ihre Augen und wir küssten uns leidenschaftlich.
„Ramon, Ich liebe dich so sehr“, gestand sie plötzlich mit Tränen gefüllten Augen und legte ihr wunderschönes Gesicht auf meine Brust. Meine Hände berührten ihren nackten Rücken und ich nahm nur noch ihren gut riechenden Duft wahr. Wenn es ein Traum war, so möge dieser Traum nie enden. Denn ich konnte mir kein Leben mehr ohne diese Schönheit vorstellen. Es hörte sich vielleicht kitschig an, aber so war es nun mal, wenn man über beide Ohren verliebt war.
Ungefähr eine halbe Stunde lang, lagen wir in dieser Position da, ohne etwas zu sagen. Es herrschte zwar die Stille, aber diese Stille tat uns beiden gut, denn alles was wir zu sagen hatten, war bereits gesagt worden, bis auf unser Spiel, aber das sollte ruhig Noelle klären, schließlich war es ihre Idee gewesen. Mit langsamen Schritten verließ ich das Bett, ging unter die Dusche und anschließend lief ich Richtung Adriels und mein Zimmer, da meine Kleider in dem Zimmer lagen.
Nachdem ich etwa 3 Mal geklopft hatte, öffnete mir Noelle die Tür, zog mich sofort auf ein Stuhl und fragte kreischend: „Habt ihr gestern wirklich miteinander...?“, ich unterbrach sie, lächelte stolz, gleichzeitig leicht rot werdend und antwortete: „Ja haben wir und es war das Schönste was mir je passiert ist. Ich liebe sie wirklich über Alles.“
Adriel legte glücklich seine Hand auf meine Schulter und die andere um Noelle's Hüfte und erklärte zufrieden: „Ende gut, Alles gut, weil Noelle und ich...“ Noelle unterbrach ihn mit einem Kuss und meinte beleidigt spielend: „Das musst du doch nicht gleich deinem besten Freund erzählen“, dann lächelte sie fröhlich, setzte sich auf das Bett und erklärte: „Ich werde ihr nach dem Frühstück, die ganze Wahrheit erzählen.“
Mit einem Nicken stand ich auf, suchte ein paar Kleidungsstücke raus, lief ins Badezimmer um mich anzuziehen und anschließend lief ich wieder zur Charline. Als ich die Tür öffnete, stand sie mit ihrem Badetuch und mit ihren in zwischen langen, schwarzen und nassen Haaren vor mir, umarmte mich fest und atmete einmal tief ein und aus. „Charline, alles OK?“, fragte ich sie fürsorglich, da ich einfach das Gefühl nicht los wurde, dass etwas passiert war. „Ramon ich habe gestern etwas gemacht was ich eigentlich mit meinem Ehemann machen wollte.“
Sofort verstand ich was sie meinte, schaute sie lächelnd an und erklärte: „Engel, du gehörst doch sowieso schon mir“, und setzte ihr vorsichtig ein Kuss auf die Stirn.
Aber in ihren Augen sah ich das sie trotzdem traurig war, etwas stimmte nicht und ich wusste auch das sie es mir nicht sagen würde. Dennoch wollte ich meine kleine Prinzessin lächeln sehen und deswegen trug ich sie auf das Bett, legte sie ganz sanft drauf und beugte mich schließlich über sie und fing an sie zu kitzeln.
„Denk nicht andauernd so negativ, lass dich einfach gehen. Glaub mir ich bin da, ich werde schon auf dich aufpassen...“

Sie drehte ihr Gesicht zur Seite, wurde ernst und antwortete leicht deprimiert: „Ich hoffe es.“
Was war wieder mit ihr los? Ich verstand Charline einfach nicht, sogar an unserem schönsten Tag schaffte sie es meine Nerven anzuspannen.
„Charline rede kein Unsinn, ich weiß zwar nicht, was du hst, aber glaub mir, diesmal wirst du mich nicht los!“

Sie fing an zu lachen, verneinte, stand auf, zog sich vor meinen Augen um, sodass mein Herz unbeschreiblich schnell schlug und ich mich von dem Anblick erregen ließ.
Dann schminkte sie sich und ich lag einfach ruhig auf dem Bett da und schaute ihr zu. „War ich eigentlich gut gestern?“, fragte sie sich schämend und dehte ihr Kopf in meine Richtung.

„Du warst perfekt, meine Prinzessin.“ erklärte ich ihr lachend.
Anschließend nahm ich sie an der Hand und wir liefen mit Noelle und Adriel runter zum Frühstück. Noelle und Charline verstanden sich wieder unglaublich gut und nach dem Essen, verabschiedeten sie sich von uns und machten sich auf den Weg zu einem Café.

In dieser Zeit liefen Adriel und ich zu einem bekannten Schmuckhändler, da wir unseren beiden Hübschen ein umwerfendes Geschenk machen wollten.
Adriel dachte an einen Armband, wo Noelles und sein Name eingraviert werden sollte. Meine Augen dagegen blieben an einer goldenen Kette mit einem Engel Anhänger hängen, da diese Kette mich an gestern Abend erinnerte.


Die Wahrheit

Charlines Sicht:

Als ich meine Augen neben Ramon öffnete, glaubte ich erst daran, dass ich nur träumte. Denn es kam mir so unrealistisch vor, vor allem weil wir noch vor einigen Tagen uns gegenseitig noch so verletzt hatten. Aber dann dachte ich an den gestrigen Tag und mir wurde klar, dass ich garantiert nicht träumte. Es war passiert. Wir hatten gestern Abend unser erstes Mal erlebt und ich war keine Jungfrau mehr. Bei diesem Gedanken lief es mir kalt den Rücken runter.
- Charline, du bist keine Jungfrau mehr! -, schrie verzweifelt meine innere Stimme, aber hey, ich bereute es nicht. Im Gegenteil, ich war glücklich darüber, dass es mit ihm passiert war.
Jeder Blick in seine grünen Augen machten mich nervös und ließen mein Herz verrückt schlagen. Ja, ich liebte ihn. Ich wollte endlich ein Neuanfang, alles Vergangene vergessen, einfach nur bei ihm sein und die Zeit genießen, auch wenn mir klar war, dass es nicht lange dauern würde, bis ich wieder zurück flog. Natürlich würde ich ihn wieder sehen, aber aller frühstens erst in einem halben Jahr und bis dahin dauerte es noch so lange.
Erst jetzt verstand ich, dass ich umsonst 3 Monate verschwendet hatte, diese ganzen negativen Erlebnisse und Streitigkeiten, alles umsonst. Aber ohne diese, hätte ich vielleicht nie verstanden wie sehr ich ihn liebte und brauchte. Ramon tat mir, ohne Zweifel, gut.
Nachdem wir gefrühstückt hatten, verabschiedeten Noelle und ich uns von unseren Männern, liefen zu einem noblem Café und setzten uns nach draußen an einen runden Tisch, dass durch einen Sonnenschirm beschattet war. Dann wollte Noelle unbedingt wissen was passiert war und kurz und knapp erzählte ich ihr schließlich von gestern. Sie legte ihre Hand sofort auf meine und sagte glücklich: „Schatz ich wusste es doch, dass ihr beide zur einander gehört.“ Zögernd lächelte ich sie an, fragte sie nach ihrer Nacht und sie gestand, dass sie ebenfalls mit Adriel geschlafen hatte und in ihm endlich ihre wahre Liebe fand.
In der Tat, es stimmte mich zu Frieden, dass die beiden ein Paar geworden waren, aber dennoch war es ein komisches Gefühl, zu wissen, dass mein Ex ihr Freund geworden war und sie mit meinem Schatz eine offene Beziehung geführt hatte. Doch der zweite Gedanke, verletzte mich mehr. Sie hatte ebenfalls mit Ramon geschlafen gehabt.
„Charline ich weiß, woran du denkst...“, gestand sie plötzlich mit einem ernsten Unterton. „Ach ja? An was denke ich denn?“, fragte ich sie neugierig.
Genau in diesem Moment kam eine Kellnerin und fragte lächelnd: „Was darf ich Ihnen bringen?“

„Heiße Schokolade“, antwortete Noelle und lächelte zurück.
„Cappuccino“, fügte ich hinzu und mit dieser Antwort lief sie wieder rein.
Dann blickte ich Noelle fragend an und wartete geduldig auf ihre Antwort. Noelle seufzte, zog ihre Sonnenbrille aus, legte sie auf den Tisch, senkte ihren Kopf und gab mir endlich eine Antwort: „Wie kann Noelle mit Ramon eine offene Beziehung führen, mit ihm schlafen und dann als wenn nichts wäre, mit Adriel zusammen kommen.“
Sofort brüllte ich vor Lachen. Sie hatte ohne Zweifel Recht! Und obwohl sie das wusste, war sie trotzdem mit Adriel zusammen. Unglaublich!
Jeder schaute uns genervt an, bis ich mich endlich beruhigte.
„Ich weiß, dass du von mir falsch denkst, aber es ist nicht so wie es aussieht.“
„Ach nein? Dann klär mich bitte auf!“, befahl ich mit einer strengen Miene.
„Schon seit letzte Woche“, gestand Noelle mit einem ehrlichen Blick.
„Wann genau?“
„Kurz bevor ihr euch getrennt habt.“
Verdammt, mit dieser Antwort hatte ich echt nicht gerechnet. Ich fühlte nur, wie mir die Tränen in die Augen stiegen. Meine angebliche beste Freundin, war mit meinem Ex schon zusammen, bevor wir uns getrennt hatten. Das war eindeutig zu viel.
„Du Schlampe!“, sagte ich ihr wütend und erneut galten alle Blicke uns.
„Er liebte dich nicht und du ihn auch nicht“, fuhr diese Schlampe ohne ein schlechtes Gewissen fort.
„Ach so, nur weil keine Liebe im Spiel war, hast du dir gedacht, dass du ihn mir weg schnappen kannst?“, fragte ich sie kränkend.
„Nein, wir haben an diesem Tag über euch beide geredet und er hat mir das gesagt, was er dir gesagt hat. Das er es bereut. Charline, es tut mir Leid.“
„Und dann hast du dir gedacht, hey wenn das so ist, dann kann ich ja mit ihm zusammen sein, nicht wahr Noelle?“
Sie schüttelte hastig ihren Kopf, aber ich ließ sie nicht zu Wort kommen und fügte ironisch hinzu: „Zwei Fliegen mit einer Klappe. Sehr schön Noelle.“ Jetzt musste sie auch noch grinsen.
„Das findest du witzig?“, fragte ich leicht aus Fassung geratend und sah die Kellnerin, die unsere Bestellung aufgenommen hatte und uns unsere gewünschten Getränke brachte.
„Gracias“, bedankte ich mich lächelnd, sie nickte freundlich und lief mit dem Tablett wieder rein.
„Du liebst Ramon wirklich sehr, nicht wahr?“
„Natürlich tue ich das! Er ist das Beste was mir je passiert ist“, antwortete ich leicht rot werdend.
„Gut, weil er liebt dich auch.“
„Was hat das jetzt damit zu tun?“
„Denkst du, dass er mit mir schlafen, geschweige denn eine offene Beziehung haben kann? Vertraust du ihm so wenig? Wie kannst du einen Mann lieben, dem du nicht vertraust? Also ich würde Adriel nicht glauben können, wenn er mir sagen würde, dass ihr beide eine ernsthafte Beziehung miteinander geführt habt.“
Als ich das gesagte realisierte, riss ich meine Augen weit auf. Verdammt, ihre Worte saßen wirklich. Sie hatte Recht, warum war ich mir so sicher gewesen, dass beide mit einander geschlafen hatten, obwohl Ramon das doch schon abgewiesen hatte?
Außerdem fiel mir endlich auf, dass alles nur ein Spiel war, eine Lüge, ein Test, alles andere außer die Realität. All diese Berührungen zwischen den beiden war nicht ernst. „Ihr habt mich verarscht?“, fragte ich nun mit einer zittrigen Stimme und nahm ein Nicken wahr.
„Es tut mir Leid, aber anders hättest du nie gemerkt, wie sehr du Ramon liebst und Ramon war schon so verzweifelt, dass er behauptet hatte, dass er dich nicht mehr will. Diese kleine Lüge, hat euch beide zur einander geführt.“
„Ja, vielleicht hast du Recht. Aber es hat mein Vertrauen zerstört. Weder hätte ich das von dir, noch von ihm erwartet“, gestand ich abweisend und schlürfte an meiner Tasse.
„Er wollte es auch nicht, ich hab ihn dazu überredet. Charline, ich hab das für dich getan, weil ich deine beste Freundin bin und es mir nicht länger mit ansehen konnte, wie du deine Liebe verspielst“, teilte sie mir mit und trank ebenfalls ihre Tasse.
Mir fehlten die Wörter, ich wusste nicht, was ich noch dazu sagen konnte. Außerdem spielten meine Gefühle verrückt. Ich fühlte mich verarscht und es kam mir so vor, als wäre mein Herz in tausend Stücke zersprengt worden.
„Charline?“, fragte Noelle vorsichtig.
„Noelle, bitte sei leise. Ich will nichts mehr hören“, bat ich deprimiert und hielt mir meine Ohren zu.

Zum Glück akzeptierte sie meine Bitte und sprach nicht weiter. Wir tranken unsere Tassen zu Ende und liefen zurück zum Hotel, wo wir den beiden Herren auch begegneten.
Sie hatten bereits ihre Koffer gepackt und halfen und halfen uns bei unseren. Die Atmosphäre war sehr kühl, keiner sagte ein Wort und die Konzentration galt nur den Koffern. Irgendwann hielt Ramon diese Stille nicht mehr aus, zog mich in seine Arme, drückte mich fest gegen seine Brust und erklärte: „Alles was zwischen Noelle und mir passiert ist, war nicht echt.“ Ich schaute ihm tief  in die Augen, auch Noelle und Adriel blickten zu ihm.
„Das hat mir schon Noelle erzählt“, teilte ich ihm dann desinteressiert mit.
„Ich liebe dich, Charline. Was soll ich machen damit du es mir glaubst?“
Mein Herz schlug unglaublich schnell, aber ich blieb stumm und schaute nur auf den Boden.
„Charline, bitte verzeih uns endlich“, bat Noelle und legte ihr Hand auf meine Schulter.
Ich schaute zu ihr, dann zu Adriel und fragte leise: „Wie konntet ihr mir das antun? Ok, zwischen Adriel und mir lief nichts großartiges und wir können auch nicht sagen, dass es eine echte Beziehung war, aber dennoch, hattet ihr gar kein schlechtes Gewissen?“
Jetzt kam Adriel zu Wort, er machte ebenfalls paar Schritte auf mich zu, umarmte Noelle von hinten und verriet: „Natürlich hatten wir das. Aber wir wussten, dass du dich dann nicht auf Ramon einlassen würdest. Wer weiß, vielleicht wärst du sogar beleidigt abgehauen. Aber wir wollten dich unbedingt mit Ramon vereinen, deswegen haben wir dir auch nichts gesagt.“
„Ich verstehe eure Logik nicht. Wie konntet ihr überhaupt an so etwas denken?“, fragte ich nun mitgenommen und spürte plötzlich immer schneller werdende Herzschläge, aber nicht meine, sondern von der Person die mich immer noch fest in seinen Armen hielt.
„Was spielt das denn jetzt noch für eine Rolle, Boo? Wir können die Zeit nicht zurück drehen“, fragte er mich traurig, setzte mir ein Kuss auf den Kopf und gestand: „Ich liebe dich über alles und ich will wirklich mit dir neu anfangen.“
Kurz war wieder Stille und ich sagte nur leise: „Verzeihen kann ich, aber vergessen nicht.“
„Das reicht uns für das Erste auch“, hörte ich Noelle sagen.
Dann packten wir weiter ein, nahmen unsere Koffer, stiegen in ein Taxi ein und fuhren zum Flughafen.
Dort angekommen saßen Ramon und ich nebeneinander, ich schaute ihn einen Moment lang an und musste feststellen, dass meine Liebe zu ihm, nach diesem Geständnis, gewachsen war.
Diese Liebe war etwas besonderes und mir war bewusst, dass ich Alles dafür tun würde, um ihn glücklich zu machen, zumindest solange ich noch bei ihm war.
„Charline, alles ok mein Schatz?“, fragte er verwirrt, als er bemerkte, dass ich mit den Gedanken wo anders war.
„Ja Ramon, ich bin bloß etwas müde..“, log ich zögernd.
Daraufhin gab er mir ein Kuss auf die Stirn, legte mein Kopf auf seine Schulter und schlug vor „Dann schlafe bisschen, mein Engel.“

29.12.12 00:21
 
Letzte Einträge: Te amo Darling (9 - 11 ), Te amo Darling (12 & 13 ), Te amo Darling (14 & 15 ), Te amo Darling (letzter Teil)


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