Summer Dreaming
Te amo Darling (Teil 4 & 5)

 

Die Reue

Charlines Sicht:

Unerwartet klopfte es an meiner Tür und obwohl ich: „Herein“, sagte, betrat die Person nicht das Zimmer, also blieb mir keine andere Wahl, außer auf zu stehen und die Tür selber zu öffnen.
„NOEEEEEEEEEEEELLLLLEE“, rief ich voller Begeisterung, als ich meine beste Freundin sah und nahm sie auch sofort in meine Arme.
Sie gab mir ein Kuss auf die Wange, hielt glücklich meine Hände fest und fragte strahlend: „Du Hexe, weißt du wie sehr ich dich vermisst habe?“
Ich nickte eifrig und gestand: „Ich hab dich auch sehr vermisst meine Hübsche. Wie kommt es, dass du hier her gekommen bist und warum hast du nichts gesagt?“
In diesem Moment kam meine Mutter ebenfalls ins Zimmer, lächelte zufrieden und meinte: „Es war meine Idee, sie einzuladen“, und umarmte Noelle ebenfalls. Noelle setzte sich auf mein Bett hin, öffnete ihren Koffer und holte zwei Geschenke raus. Den ersten überreichte sie lächelnd meiner Mutter, den zweiten gab sie mir und flüsterte mir ins Ohr: „Ich hoffe sehr, dass es dir gefällt, Maus.“
Neugierig öffneten meine Mutter und ich unsere Geschenke. Ihr wurde ein wunderschöner Schal geschenkt und mir die Armbanduhr, die ich mir so sehr gewünscht hatte, aber leider wegen der Abreise nicht mehr kaufen konnte, deswegen freute ich mich jetzt um so mehr, gab ihr ein Kuss auf die Wange und auch meine Mutter bedankte sich herzlich. Dann verriet sie, dass wir heute alle zusammen Essen gehen würden und verabschiedete sich von uns.
Gleich als meine Mutter die Tür hinter sich schloss, schaute Noelle mich neugierig an und wollte sofort die Neuigkeiten wissen, also erzählte ich es ihr und sie meinte genervt: „Diesen Adriel würde ich in die Wüste schicken.“
Ich fing an zu lachen und fragte verwundert: „Warum denn das?“
„Weil er der beste Freund von Ramon ist und dich ihm weg schnappt. Er ist wirklich dumm, wenn er glaubt mit dir glücklich werden zu können“, erklärte sie sich über Adriel aufregend. Ich legte meine Hand auf ihre Hand, schüttelte mein Kopf und erklärte ihr Adriel unter Schutz nehmend: „Nein das stimmt gar nicht, ich hab dir doch erzählt was für ein Perversling dieser Ramon ist und wenn er mich tatsächlich gewollt hätte, dann hätte er mich auch nicht getestet, sondern hätte mit mir offen darüber geredet.“ Noelle verneinte, ließ sich auf mein Bett fallen und erzählte nachdenklich: „Süße, du bist einfach nur blind, ich bin glücklich, wenn du es bist, aber du kannst die Menschen nicht so gut einschätzen wie ich. Ich hab eben gerade Ramon auf dem Weg getroffen und ich muss sagen, er wirkt gar nicht so wie du es erzählt hast.“
„Wenn er dir so sehr gefällt, dann kannst du ihn ruhig haben.“, meinte ich entspannt. Sie schaute mir tief in die Augen, um zu kontrollieren ob ich die Wahrheit sagte, aber als sie merkte, dass es mein voller Ernst war, nickte sie und sagte: „Aber Charline, dann komm mir später nicht an und sag nicht das du deine Entscheidung bereust“, und zwinkerte mir zu.
Ich ließ mich neben Noelle fallen, lachte und versicherte ihr:
„Keine Angst Darling, ich hab mit Adriel den Richtigen an meiner Seite.“
„Das werden wir ja noch sehen“, äußerte Noelle frech grinsend ihre Meinung.
Als dieses Thema endlich abgeschlossen war, erzählte sie mir von England und die Neuigkeit aus unserer Universität. Unsere Universität würde wegen Renovierungen einen Monat länger geschlossen bleiben und das hieß, dass ich einen weiteren Monat hier in Spanien bleiben müsste. Einerseits freute ich mich ja riesig darüber, da ich nun mehr Zeit mit meinem Schatz verbringen konnte, doch da ich mich wegen Ramon von Tag zu Tag immer mehr unwillkommener fühlte, stimmte mich die Nachricht traurig.
Allerdings sollte es noch besser kommen, denn Noelle schlug vor zusammen in diesem einen Monat, in der Marketing Firma von Carlos zu arbeiten. „Sag mal Noelle, spinnst du jetzt völlig?“, fragte ich sie, meinen Kopf an tippend. Sie lachte frech und antwortete freudig: „Süße, es wird uns Spaß machen glaub mir. Außerdem will ich Ramon besser kennen lernen und ich bin mir sicher, dass dein Adriel diese Idee auch toll finden wird.“
Vielleicht hatte sie Recht, es wäre zumindest besser als jeden Tag zu Hause zu sitzen, ich meine, da meine Mutter und Carlos ja auch wegen ihrem Projekt kaum Zeit hatten, würde es zumindest Abwechslung in mein Alltag bringen und deswegen nickte ich zustimmend.
Noelle freute sich riesig und erzählte mir über weitere Neuigkeiten und ich erfuhr, dass mein Ex Matthew mich zurück haben wollte und das fast ein und halb Jahre später. Er hatte damals mit mir über MSN Schluss gemacht gehabt, mit der Ausrede das ich ihn nicht glücklich machen konnte, da ich ja mein erstes Mal mit meinem Ehemann haben wollte und das obwohl ich nicht einmal einen Keuschheitsring trug. Aber ich musste ja nicht irgendwo Mitglied sein, um mich daran zu halten. Es reichte, dass mein Gewissen und Verstand dagegen waren. Also lachte ich nur kurz über diese Meldung.
Dann ging Noelle unter die Dusche und ich suchte Adriel um mich bei ihm zu entschuldigen. Als ich ihn neben Ramon, draußen im Garten fand, lief ich langsam auf ihn zu, aber er nahm mich umgehend in seine Arme, gab mir ein Kuss auf die Lippen und gestand: „Ramon hat es mir schon verraten. Ich bin so glücklich mein Engel“, und setzte mir auch gleich einen Kuss auf die Stirn.
Ramons Blicke hatten sich plötzlich mir gegenüber verändert und ich erkannte nur noch die Leere und die Gleichgültigkeit. Ohne das ich es mir erklären konnte, schmerzte eine Stelle in meinem Herzen, aber genau in diesem Moment kam Noelle hinzu und stellte sich Adriel vor.
Anschließend nahm sie Ramons Hand in ihre und zog ihn hinter sich in die Villa her und verlangte: „Ich will, dass mir der Hausherr seine tolle Villa zeigt.“ Er lachte sie an, winkte uns zu und ging mit einem breiten Grinsen mit ihr rein. „Deine Freundin ist ein wenig verspielt, oder?“, fragte Adriel, mich von hinten umarmend und sein Kopf auf meine Schulter legend.
Ich nickte leicht verlegen und erklärte ihm das ich mich noch für heute Abend fertig machen müsse. Er gab mir noch schnell einen Kuss und ich lief ebenfalls rein.
Ungefähr nach 3 Stunden saßen wir also in einem teuren und noblem Restaurant mitten in der Stadt. Noelle und ich trugen ein schwarzes und rotes Abendkleid und meine Mutter ein weißes mit Diamanten verzehrtes Cocktailkleid, während die Männer einen eleganten Anzug trugen. Weil Ramon sich neben Noelle hingesetzt hatte, bekam ich pausenlos mit, wie beide am lachen waren und sich witzige Erlebnisse über ihr Leben erzählten.
„Engel, was hast du?“, fragte mich Adriel, als er bemerkte das ich ihm nicht zuhörte.
Schnell schüttelte ich meinen Kopf, legte meine Lippen auf seine und entschuldigte mich.
Ich meine, es könnte mir ja egal sein, dass Noelle und Ramon sich so gut verstanden, immer hin war ich auch mit seinem besten Freund zusammen und das ließ ihn schließlich ebenso kalt. Und so widmete ich den Rest des Tages meine Aufmerksamkeit nur Adriel und dankte Gott dafür, dass er mir so einen lieben, verantwortungsbewussten und verständnisvollen Mann gegeben hatte.
Zu Hause angekommen, trug Ramon Noelles Koffer hoch in den vierten Stock, in den Stock, wo auch sein Zimmer sich befand. Wieso tat er das? Wollte er sich rächen oder gefiel ihm Noelle wirklich?
Es war zwar schon sehr spät geworden, aber da ich trotzdem nicht einschlafen konnte, lief ich raus in den Garten, entdeckte Adriel auf einem Liegestuhl und legte mich zu ihm hin. Denn nirgends fühlte ich mich im Moment so sicher, wie in seinen Armen.
In den nächsten ein und halb Wochen, sah ich Ramon und Noelle kaum, da beide jeden Tag zusammen aus gingen und wenn sie mal zu Hause waren, ging ich mit Adriel aus. Dank Adriel hatte ich mittlerweile unzählige Sehenswürdigkeiten des Hauptstadts gesehen und ich muss zugeben, ich gewöhnte mich langsam der Idee an, in Spanien zu leben.
Ich liebte diese Stadt, es lag wohl auch daran, dass der Opa meiner Mutter Spanier war und ich die schwarzen Haare und den Teint von ihm geerbt hatte.
Adriel und ich waren so glücklich miteinander, denn er war perfekt, manchmal sogar zu perfekt. Er war einfach nur dieser Traummann, der keine Fehler hatte und dadurch fehlte unserer Beziehung auch das Gewisse etwas. Vor allem wenn ich einen Fehler machte und ihn extra beschuldigte, küsste er jedes Mal meine Hand und entschuldigte sich. Ramon war nicht so, aber dafür besaß Ramon auch kein Herz.
- Mensch Charline, hab dich nicht so. Du wolltest Adriel haben, jetzt hast du ihn –, klang meine innere Stimme, mir die Augen öffnend. Sie hatte Recht, aber vielleicht lag es auch daran, dass es noch so neu war und ich mich erst dran gewöhnen musste, mit einem Traummann zusammen zu sein.
Doch als wir gerade in der Mitte des Palacio Real de Madrid standen, umarmte mich Adriel von hinten, setzte mir ein Kuss auf die Wange und erklärte: „Du weißt ja das Carlos neben seiner Marketing Firma, auch Politiker ist und wenn du willst, können wir nach deinem Studium hier heiraten.“ Moment mal, was für ein Heiraten? Wie kam er jetzt schon auf diesen Gedanken? Ich war gerade mal 20 Jahre alt und er 22 und allein bis ich mein Studium zu Ende bringen würde, würden 2 Jahre vergehen und wer konnte mir garantieren, dass ich in dieser Zeit noch mit Adriel zusammen sein würde? Aber um ihn nicht zu kränken, nickte ich leicht und sagte leise: „Ja Schatz, gerne.“ Gegen Abend waren wir endlich wieder zu Hause. Wir liefen in den Esssaal, setzten uns an den Tisch und Carlos schaute begeistert zu uns und meinte: „Seit dem Noelle unser Gast ist, ist ja keiner mehr von euch zu Hause“, dann nahm er Noelle's rechte Hand, küsste sie und bedankte sich liebevoll: „Danke Noelle, aber vor allem, weil mein Sohn nicht mehr auf dumme Gedanken kommt.“
Noelle lächelte verlegen, setze dennoch Ramon ein Kuss auf die Wange und versprach: „Ich werde gut auf ihren Sohn aufpassen, Herr Villar“. Auch meine Mutter legte ihre Hand auf Noelle's und strahlte sie glücklich an, dann trafen ihre Blicke Carlos und sie verriet: „Nicht umsonst habe ich Noelle eingeladen.“
„Ach Mama, hast du Noelle nicht wegen mir eingeladen gehabt?“, fragte ich nun gekränkt. Sie schaute verständnislos in meine Augen, hob ihre Schulter und meinte: „Darling, es ist doch eher der Ramon, der mit Noelle Zeit verbringt, also ist sie sozusagen sein Gast.“
Jetzt reichte es mir wirklich, meine beste Freundin war zwar bei mir, aber ich hatte keine Gelegenheit um mit ihr Zeit zu verbringen. Und als wäre das nicht Schlimm genug, verbrachte Ramon diese Zeit mit ihr und zu meiner Überraschung verstanden sie sich sogar blendend. Lag es tatsächlich an mir, dass Ramon bis jetzt nie so offen und gut gelaunt war? Ganz egal, was es auch war, es verletzte mich zu tiefst und bevor ich vor Wut noch anfing zu weinen, entschuldigte ich mich, stand auf und lief in mein Zimmer.
Dort angekommen schloss ich unverzüglich die Zimmertür ab, schmiss mich auf das Bett und fing an zu weinen. Es tat weh unheimlich weh, dass plötzlich sich alles so verändert hatte, denn langsam wusste ich nicht einmal mehr was ich wollte.


Ramons Sicht:

Nach dem Charline den Saal ohne eine Erklärung verlassen hatte, lief Adriel ihr hinterher, aber auch uns verging der Appetit. Wieso musste sie jedes Mal die gute Atmosphäre zerstören?
Genervt stand ich ebenfalls auf, lief raus in den Garten, setzte mich an den Schwimmbeckenrand und steckte meine Füße in das Becken. Während sich meine Füße abkühlten, nahm ich eine Zigarette aus meiner Hosentasche raus und zündete sie mir wütend an.
Charline ging mir in letzter Zeit nur noch auf die Nerven. Sie hatte Stimmungsschwankungen, wer weiß, vielleicht hatte sie ja ihre Tage, aber trotzdem hatte sie kein Recht darauf, sich so kindisch zu verhalten.
Ich lehnte mich nach hinten, schaute hoch zum Sternenhimmel und gerade als ich eine Sternschnuppe sah, kam Noelle und gesellte sich zu mir. Ich fing an zu lachen und verriet ihr amüsiert: „Genau in dem Moment, wo du gekommen bist, hab ich eine Sternschnuppe gesehen und weißt du was? Ab sofort bist du meine Sternschnuppe.“ Sie fing gleichfalls an zu lachen, streichelte meine Haare und meinte: „Du bist wirklich sehr humorvoll, Herr Villar.“ Ich lächelte sie verlegen an und sah zu, wie sie ebenfalls ihre Ballerinas auszog, um ihre Füße in das Becken einzutauchen.

Kurz war Stille, doch dann nahm sie blitzartig die Zigarette aus meiner Hand, machte sie aus, legte sie anschließend neben sich und erklärte lachend: „Mein Lieber, ich habe deinem Vater versprochen auf dich auf zu passen und das bedeutet, dass du in meiner Nähe nicht mehr rauchen darfst.“
Sie an grinsend bedankte ich mich aufrichtig: „Noelle, mein Vater hat Recht, seit dem du da bist geht es mir wirklich besser, ich bin nicht mehr so aggressiv, mach mich nicht mehr an Frauen ran und denke weder an Sex noch an...“, dann unterbrach ich mich selber, da ich ihren Namen nicht erwähnen wollte, aber Noelle fügte hinzu: „noch an Charline, nicht wahr?“ Ein kurzer Blick in ihre Augen genügte, damit sie verstand das sie Recht hatte. Um das Thema zu wechseln schmiegte sie sich in meine Arme, ich weiß nicht warum, aber in diesem Moment drehte ich mein Kopf um und sah wie Charline uns beobachtete, dann schaute ich wieder zu Noelle und gab ihr einen Kuss auf ihren Kopf. Aber nicht um Charline eifersüchtig zu machen, sondern ganz allein, weil ich langsam dank Noelle die Gefühle zu ihr verlor.
In diesem Moment fühlte ich mich so wohl bei ihr, dass ich ohne an die Konsequenzen zu denken, sie langsam auf den Boden legte, mein Körper vorsichtig auf sie beugte, mit der rechten Hand mich abstürzte und mit der linken durch ihre Haare ging, bis sie plötzlich mich sanft an sich zog und dann sich endlich unsere Lippen trafen.


Charlines Sicht:

Während Adriel an der Tür klopfte, schaute ich nur gespannt in den Garten, wo sich Noelle und Ramon befanden. Mir war immer noch ein Rätsel, wie sie sich so gut verstehen konnten. Sie sprachen erst eine Weile miteinander, bis er sie in ihre Arme nahm, sich kurz zu mir umdrehte und ihr ein Kuss auf ihren Kopf gab. Ohne das ich es mir erklären konnte, schmerzte eine Stelle in meinem Herzen. Es brannte fürchterlich und ich bekam plötzlich nichts mehr mit, was in meiner Umgebung geschah. Meine Augen waren bloß auf die beiden gerichtet, darauf wie er sich langsam ihr näherte und sie ihn nicht einmal weg stoß. Sie ließ es einfach zu und eine halbe Minute später, berührten sich ihre Lippen. Erst ganz zart und langsam immer wilder. Merkten sie denn nicht, dass noch mein Licht brannte? Oder spielte es einfach keine Rolle?
Erst als ich mich langsam von dem Fenster abwandte, realisierte ich das Adriel immer noch da war und darauf wartete, dass ich ihm die Tür öffnete. Also lief ich Schritt für Schritt an die Tür, drehte den Schlüssel um und schaute mit leeren Blicken zu Adriel. Adriel nahm mich unverzüglich in seine Arme, legte seine Lippen auf meine Stirn und gestand: „Bitte Charline, ich will dich so nicht sehen. Es tut mir weh, ich ertrage es einfach nicht.“
Ich war nicht in der Lage dazu, etwas zu sagen, denn meine Gedanken waren gerade bei Noelle und Ramon. Ob sie noch intimer geworden waren? Am liebsten würde ich mich wieder vor das Fenster stellen und sie beobachten. Aber warum wollte ich das überhaupt? Ich meine, es war doch klar, dass das irgendwann kommen würde. Ramon und Noelle ergänzten sich prima und waren von der Art her sich auch ziemlich ähnlich. Es war doch deutlich, dass die Chemie zwischen den beiden stimmte.

„Charline?“, fragte Adriel mich besorgt, als er sah das ich mit den Gedanken wo anders war. „Adriel bitte, lass mich in Ruhe“, antwortete ich so distanziert wie möglich. Doch anstatt zu gehen, zog er mich auf mein Bett, legte mich vorsichtig hin und setzte sich anschließend zu mir. Kurz war Stille bis er mir vorschlug: „Soll ich warten bis du eingeschlafen bist?“.
Hastig schüttelte ich mein Kopf und verriet: „Adriel, mir geht es nicht gut, ich weiß auch nicht was ich habe, aber ich will einfach nur alleine sein, bitte.“ Er schaute mich nur aufrichtig an und fragte: „Bereust du es, dass du mit mir zusammen gekommen bist?“
Bereute ich es wirklich? Aber ich wollte es doch selber, schon seit dem ich Adriel zum ersten Mal gesehen hatte. Als er damals von mir nach einer 2. Chance für Ramon verlangte, hatte ich ihm doch gesagt, dass er mir lieber wäre.
Ein Monat lang, hatte Ramon den Kontakt zu mir vermieden und in dieser Zeit, dachte ich wirklich, mehr als Freundschaft für Adriel zu empfinden. Das war doch auch der Grund, weswegen ich mich überhaupt an ihn ran gemacht hatte. Aber Ramon wusste es, er wusste ganz genau, dass es nicht stimmte. Nur aus diesem Grund hatte er mir enttäuscht und wütend gesagt gehabt, dass ich genau so wie alle anderen bin und mich an Adriel ran gemacht habe, ohne etwas für ihn zu empfinden. Er hatte Recht! Bei dieser Vorstellung hielt ich mein Kopf fest und fing an mir die Augen aus dem Kopf zu weinen.
Warum war ich nur so dumm gewesen und hatte von Anfang an gegenüber Ramon Vorurteile gehabt?
- Weil er vor deinen Augen mit anderen geflirtet und geschlafen hat. Und Charline hör auf dich fertig zu machen, bald fliegst du doch sowieso zurück, dann wirst du doch sowieso alles vergessen –, antwortete mir meine innere Stimme besser wissend.
Ja, es stimmte tatsächlich, bald würde ich weg fliegen und weder Ramon noch Adriel wiedersehen.
Adriel schaute mich besorgt an, nahm mich in seine Arme und fragte mit einer ernsten Stimme: „Du bereust es, dass du mit mir zusammen gekommen bist, weil du erst nach dem Noelle gekommen ist, den wahren Wert von Ramon angefangen hast zu schätzen, nicht wahr?“
Als ich das hörte, öffnete ich meine Augen weit auf. Verdammt, ja er hatte Recht. Adriel weichte ein Schritt zurück, denn er wusste ebenfalls das er die Wahrheit sagte. Dann stand er auf, stellte sich vor das Fenster und schaute nach draußen. Dort hin wo Noelle und Ramon lagen. Ob sie immer noch dort lagen? Wieder war Stille, dann schaute er mich bemitleidend an und meinte: „Hättest du es mir bloß früher gesagt, dann wäre das, was sich gerade draußen abspielt, nie passiert.“ Sofort hielt ich meine Ohren zu und fing an noch mehr zu weinen. Das durfte nicht wahr sein. Nein bitte nicht!!! Aber Adriel zog mich zu sich und befahl autoritär: „Charline, schau nach draußen!“
Erst wanderten meine Blicke zu Adriel, anschließend langsam raus, in den Garten.
Ramon hatte nur noch seine Boxershort an, während Noelle immer noch komplett angezogen war. Er lag auf ihr und sie küssten sich so leidenschaftlich, außerdem lagen seine Hände auf ihren Brüsten und seine auf seinem durch trainierten Oberkörper. Ruckartig umarmte ich Adriel so fest ich konnte und flehte: „Bitte zieh die Vorhänge zu! Bitte! Ich will das nicht mehr länger mit ansehen müssen...“
Zu meinem Glück befolgte Adriel meinen Wunsch, zog sofort die Vorhänge zu und trug mich auf mein Bett. Dann stand er vor dem Fenster, doch sein Blick auf mich gerichtet und erklärte: „Charline, ich hab mir unsere Beziehung ganz anders vorgestellt gehabt. Mir ist klar, dass ich dich heute überfordert habe, als ich dir erzählte, dass ich dich heiraten möchte. Aber ich spüre schon seit dem zweiten Kuss, dass etwas zwischen dir und mir nicht richtig ist. Es sind zwar gerade mal ein und halb Wochen vergangen, aber dieses Gefühl wird immer stärker. Ich finde dich süß, du bist ein tolles Mädchen, keine Frage, aber unsere Herzen passen nicht zur einander. Und dann gibt es da noch etwas...“, er stoppte sich selber, setzte sich auf mein Bett hin, hielt mein Kinn fest, sodass ich ihm direkt in die Augen sehen konnte und gestand: „...seit dem Noelle da ist, fühle ich mich zu ihr hin gezogen.“

Noch ein zweiter Schock. Die beiden Typen die am Anfang mich wollten, hatten nun ihre Interesse an mir verloren und widmeten ihre Aufmerksamkeit lieber Noelle. Die Eifersucht stieg mir langsam an den Kopf, deswegen gab ich ihm eine Schelle und schrie zornig: „Adriel, du bist genauso schlimm, wie Ramon, ist dir das klar? An dem Tag, an dem wir beide zusammengekommen sind, ist auch Noelle gekommen und wenn du, seitdem sie da ist, dich von ihr angezogen fühlst, dann bedeutet das nur, dass du für mich von Anfang an, nichts gespürt hast!“
Er senkte seine Blicke, schaute traurig auf den Boden und entschuldigte sich: „Es tut mir Leid Charline, ich hab gedacht für dich Gefühle zu haben, weil es sich, als wir uns zum ersten Mal geküsst haben, es sich so fantastisch an gefühlt hatte. Aus diesem Grund bin ich mit dir zusammen gekommen, weil ich dieses Gefühl ein zweites Mal erleben wollte, aber es war nun mal nicht so. Für dich hab ich sogar Ramon geboxt, aber es war falsch. Alles war falsch. Genau so wie es jetzt falsch ist, dass Ramon und Noelle mit einander so intim sind. Aber wir haben das verdient, weil ich dich Ramon weg genommen habe.“
Erneut flossen mir die Tränen über meine Wangen und ich spürte einfach nur Trauer. Alles war eine Lüge gewesen, Adriel liebte mich nicht, sondern hatte Gefühle für Noelle, während Noelle sich mit Ramon amüsiert hatte, hatte er versucht gehabt mit mir glücklich zu werden, allerdings ohne Erfolg. Es stimmte was Adriel sagte, wir wurden bestraft für das was wir Ramon angetan hatten, jetzt waren wir an der Zeit diesen Schmerz zu tragen. Adriel wusch mir die Tränen weg, drückte mich fest an sich und erklärte: „Ich werde trotzdem immer für dich da sein, meine Kleine.“ Dann gab er mir ein Kuss auf die Wange und verließ das Zimmer. Am frühen Morgen, weckte mich ausnahmsweise Noelle auf: „Sweety steh auf, es ist morgen geworden“, und gab mir einen Kuss auf die Wange. Gerade als ich meine Augen öffnete, schaute ich ihr in ihre Augen und mir fiel auf, dass ihr Gesicht genau die selbe Ausstrahlung bekommen hatte, wie damals von Klarissa. Doch ich ließ mir nichts anmerken, gab ihr ebenfalls einen Kuss auf die Wange und fragte vorsichtig: „Und hast du gut geschlafen?“, ich hatte vor der Antwort Angst. Angst davor, dass sie mir sagen würde, dass sie mit Ramon geschlafen hatte, aber zu meinem Glück, antwortete sie bloß mit einem einfachen: „Ja.“
Dann stand ich auf, machte mich frisch und zusammen liefen wir, Richtung des Esssaals. Auf dem Weg kam uns Ramon entgegen, er strahlte soviel positive Energie und Freunde aus, dass ich erst dann begriff, wie schlecht es mir in Wahrheit ging. „Na mein Engel, wie geht es dir?“
„Ganz gut Darling und dir?“, fragte Noelle ihm ihre Lippen, auf seine drückend. Danach streckte er ihr seine Hand aus, die sie sofort nahm und ohne mich zu beachten, einfach mit ihm mit lief.
Mein Verstand schrie immer wieder: „Es ist passiert ,sieh es ein“, aber mein Herz wollte und konnte es einfach nicht akzeptieren. Es durfte einfach nicht passiert sein, denn wenn es wirklich passiert wäre, dann könnte ich Ramon nie wieder in die Augen schauen. Geschweige denn, mich in ihn verlieben, auch wenn ich kurz davor war, diesem Casanova und Sexgott, das wichtigste an mir, mein Herz, zugeben. Adriel und ich setzten uns Noelle und Ramon gegenüber, während Carlos am Anfang des Tafels saß und meine Mutter neben mir Platz genommen hatte.
Wie jeden Morgen war die Atmosphäre hervorragend, dann schaute Ramon zu seinem Vater und teilte mit: „FC Barcelona hat mich angerufen und sie wollen das ich mein Geburtstag mit ihnen zusammen feiere.“
„Das ist ja großartig. Das heißt das du an diesem Wochenende nach Barcelona fliegst, richtig?“, fragte Carlos ihn wie immer zufrieden anschauend. Ramon nickte verlegen und dann erklärte Carlos, der die fragenden Blicke meiner Mutter mit bekommen hatte: „Amy, mein Sohn hat früher vor ungefähr drei und halb Jahren bei FC Barcelona gespielt, aber dann hat er mit seinem Studium angefangen und hat das Fußball spielen aufgegeben. Die Mannschaft liebt ihn trotzdem und sie wollen am Samstag, also in 4 Tagen mit ihm zusammen sein Geburtstag feiern. Übrigens mein Neffe spielt ebenfalls dort, also wenn du Charline und Noelle erlauben würdest mit zu fliegen, würde ich mich sehr freuen.“
Meine Mutter schaute überrascht zu Ramon und fragte ihn anlächelnd: „Du wirst 23, nicht wahr?“ Ramon nickte leicht, lächelte und garantierte: „Ich werde auf die beiden Damen sehr gut aufpassen, verlassen sie sich darauf.“
- Du meinst wohl auf deine Noelle -, verbesserte meine innere Stimme ihn eifersüchtig. „Gerne, ich vertraue dir Ramon“, antwortete meine Mutter und wir aßen somit weiter.
Nach dem Frühstück verschwand ich wieder in mein Zimmer, legte mich auf das Bett und versuchte mich auszuruhen, doch ungefähr 10 Minuten später platze Noelle in mein Zimmer, setzte sich auf mein Bett und gerade als sie ihr Mund auf machen wollte, entdeckte sie das Buch „Liebesspiel“ und fragte neugierig: „Um was geht es in diesem Buch?“
Ich schaute sie abweisend an und antwortete: „Es geht darum, wie man trotz vielen Fehlern mit dem Richtigen zusammen kommt.“
Sie fing an zu lachen, nickte stumm und legte das Buch wieder beiseite. „Noelle, willst du mir noch etwas sagen?“, fragte ich sie genervt.
Sie nickte, gab mir ein Kuss auf die Wange und bedankte sich: „Als du mir erlaubt hast das ich Ramon haben darf, hast du das Beste gemacht, was du für deine beste Freundin je machen konntest. Danke Charline.“
„Freut mich Noelle“, meinte ich, ihr traurig in die Augen schauend und verließ mein Zimmer. Ich ertrug es einfach nicht mehr, Noelle und Ramon passten doch gar nicht zur einander. - Charline entscheide dich mal endlich! –, befahl ich mir selber. Aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden, ich wusste einfach nicht mehr, was ich wollte. Was wollte ich? Ramon oder einfach nur meine Ruhe? Und dann heißt es, dass Spanien ein unkompliziertes Land ist.
Ich wollte nicht mehr nachdenken, ich wollte einfach nur gehen, also öffnete ich unkonzentriert, die Haustür und lief Richtung Tor, aber in dieser Minute kam mir Ramon entgegen.
Diesmal schaute er mir tief in die Augen und fragte gleichgültig: „Wo willst du hin?“
„Ich bin dir keine Rechenschaft schuldig“, antwortete ich so kalt wie möglich.
„Du wirst dich niemals ändern, oder?“ fragte er leicht gereizt.
„Sei leise Ramon“ bat ich ihn eher, als zu befehlen und versuchte weiter zu laufen. Aber er hielt meine Hand fest, zog mich an seine Brust und fragte mit dieser über alles geliebten Stimme: „Warum? Ich weiß das du reden willst.“ Seine Brust fühlte sich so warm an und ich hörte seine schnellen Herzschläge. Warum benahm er sich jetzt schon wieder so eigenartig? Ich verstand ihn wirklich nicht. Doch dann drückte ich ihn automatisch von mir weg, schüttelte mein Kopf und schrie zornig: „Was soll das Ramon? Erst schläfst du mit Noelle und dann nimmst du mich auch noch in deine Arme?“
„Und selbst wenn, was interessiert dich das?“, schrie er , mittlerweile wieder wütend, zurück. Wie konnte Noelle es nur schaffen, ihn jedes Mal zum lachen zu bringen, während er sich jedes mal bei mir nur aufregte?

Du hast keine Ahnung, Charline! Noelle ist einfach eine Traumfrau, die genau weiß, was sie will und dafür kämpft, aber du...“, bevor er weiter sprechen konnte, unterbrach ich ihn und meinte verletzt: „Wenn das so ist, dann geh zu ihr. Ich will euch nicht im Weg stehen.“
In dem selben Augenblick, als ich mich wieder entschuldigen wollte, öffnete Noelle die Haustür, lächelte zu Ramon und meinte lustvoll: „Schatz komm doch rein, mein Bett wartet bereits auf dich.“ Ramon schaute ihr verführerisch in die Augen, nickte, ließ mich einfach alleine stehen und dackelte wie ein Hund, dieser Schlampe hinter her. Kaum zu glauben, diese Sache machte mich mittlerweile so sehr fertig, dass ich sogar meine beste Freundin, als eine Schlampe bezeichnete.

 

Eine harte Probe

Ramons Sicht:

Nach diesem leidenschaftlichen Kuss, setzte sich Noelle wieder auf, blickte mir bedrückt in die Augen und meinte: „Ramon du weißt ganz genau das es falsch ist...“
„Warum sollte es falsch sein?“, fragte ich sie irritiert. Sie drehte ihren Kopf nach hinten und antwortete mitgenommen: „Ihr Licht brennt noch, bestimmt ist Adriel jetzt bei ihr und macht mir ihr Schluss.“
Ich verstand nicht, was sie meinte und schaute sie nur fragend an, aber dann lehnte sie sich nach hinten und erklärte mit einem ernsten Gesichtsausdruck: „Ich hab heute morgen mit Adriel gesprochen, ihn über seine Gefühle nach Charline gefragt und er hat mir das erzählt, was er gerade ihr erzählt.“
„Was erzählt er ihr denn?“, wollte ich nun neugierig wissen und bevor sie es mir erzählte befahl sie: „Zieh dein Oberteil und dein Boxershort aus und wenn ich es dir sage, dann beuge dich auf mich und küss mich!“
Zwar verstand ich nicht was sie meinte, doch ein Blick auf Charlines Fenster genügte, um zu wissen, dass ich ihrem Befehl folgen sollte, da ihr Licht immer noch brannte. Also zog ich mich aus und wartete geduldig darauf, was als nächstes passieren würde.
Dann fing sie an, aufrichtig zu erzählen: „Das sie nicht zur einander passen, dass es ein Fehler war, dass er sie dir weg genommen hat und in Wirklichkeit Gefühle für mich hat. Außerdem erzählt er ihr auch, dass es eine Strafe für sie ist, weil sie dich so hintergangen haben. Kurz gesagt er macht ihr gerade klar, dass ihre Entscheidung falsch war.“
Als ich das hörte, blieb mir meine Luft weg, ich schaute sie fragend an und meinte: „Aber sie hat doch gar keine Gefühle für mich.“
„Ramon sie ist kurz davor sich in dich zu verlieben, glaub mir.“
„Selbst wenn, Noelle ich will sie nicht mehr“, gab ich ihr zu erkennen, aber sie drehte mein Gesicht nur um und meinte: „Doch Ramon willst du. Es wird ein Happy End zwischen euch beiden geben.“

„Sie ist die Ex von Adriel, wie soll ich sie dann noch akzeptieren können?“
Sie schaute kurz wieder Richtung des Zimmers, sah Adriel und befahl: „Jetzt!“
Ich wusste zwar nicht, was sie damit erreichen wollte aber legte mich trotzdem leicht auf sie und während wir uns küssten, wollte Noelle von mir, dass ich ihre Brüste berührte und sie fasste gleichzeitig meinen durch trainierten Oberkörper an. Kurz lagen wir in dieser Position und bekamen schließlich mit, wie die Vorhänge zugezogen wurden und ich streifte mir wieder mein T-Shirt über. Dann antwortete sie während sie rot wurde: „In dem du auch seine Freundin berührst.“
Unverzüglich fing ich an zu lachen, starrte sie überrascht an und meinte: „Du und Adriel seid zusammen, obwohl er erst eben sich von Charline getrennt hat?“
„Ich weiß, ist nicht besonders freundlich und Adriel gefiel mir am Anfang ja auch gar nicht, weil ich das Gefühl hatte, dass er sie dir weg geschnappt hat, aber als wir heute mit einander geredet haben, habe ich gemerkt das ich auch etwas für ihn empfinde. Du musst es so sehen Sweety, Adriel und Charline sind sich von der Art her ähnlich, sie sind beide das genau Gegenteil von uns. Während wir laut, immer gut gelaunt und risikofreudig sind, sind sie eher ruhig und nachdenklich. Ich glaube, wir müssen ihnen zeigen, was das Leben alles zu bieten hat.“
Einerseits war das gar nicht mal so falsch was Noelle sagte, aber wie sollte ich mit der Freundin von meinem besten Freund flirten? Noelle kannte mich mittlerweile wirklich gut, denn sie meinte mich frech angrinsend: „Adriel hat nichts gegen einen Kuss. Ich meine wenn wir beide Schauspieler wären, müssten wir uns schließlich auch küssen.“
„Die Sache ist mir trotzdem nicht ganz geheuer. Was ist wenn sie es merkt?“
„Sie wird es schon nicht merken, außerdem werden wir das nur so lange durchziehen, bis sie dir endlich sagt, dass sie dich liebt“, antwortete Noelle immer noch von der Idee überzeugt.
Leider war ich nicht so überzeugt wie sie, denn es waren wirklich so viele negative Dinge passiert, dass ich daran zweifelte und überhaupt, wollte ich Charline noch? Denn erst vor kurzem, dachte ich doch, dass die Gefühle für Charline langsam verschwunden waren. „Ich will sie wirklich nicht mehr“, gestand ich in einem ersten Ton, aber Noelle schüttelte nur ihren Kopf und garantierte: „Sobald du in die Augen deiner Prinzessin schaust, wirst du schon merken, dass du sie willst.“

Noelle das passt nicht zur mir. Du weißt das ich ein freier Mensch bin und ich finde diese Aktion einfach nur kindisch und krank“, gestand ich immer noch total durcheinander.
Trotz dieser fatalen Gedanken, schaffte Noelle es trotzdem mich von der Idee zu überzeugen. Anschließend verabschiedeten wir uns von einander und am nächsten Morgen, fing unser Spiel bereits an. Ob das wohl wirklich gut gehen würde? Aber Noelle hatte Recht, nach einem Blick, auch wenn es ein kurzer war, wusste ich das mein Herz, Charline nicht vollkommen vergessen hatte. Dann war alles ruhiger geworden, bis ich später raus zum Auto lief, um mein vergessenes Handy aus dem Auto zu holen. In diesem Moment, lief Charline mir entgegen und das ganze Spiel fing von vorne an. Ich fragte etwas Neutrales, sie wurde frech, ich fragte sie erneut und sie fing an zu schreien und provozierte somit meine Nerven. Aber zu meiner Rettung, kam Noelle und befreite mich aus dieser scheußlichen Lage...


Charlines Sicht:

Enttäuschung, Trauer und Hoffnungslosigkeit spiegelte mich in diesem Moment wieder. Immer hin war es auch kein Wunder, schließlich hatte sich meine jahrelange beste Freundin, sich an den Mann ran gemacht, der mir mittlerweile trotz allem so viel bedeutete. Und selbst wenn ich es nicht zeigen konnte musste sie, als meine beste Freundin, das doch spüren, oder? Aber nein, sie dachte nur an sich selber. Vor allem nach dem ich erfahren hatte das Adriel für sie Gefühle hatte, tat er mir wirklich Leid, denn nicht einmal er verdiente so ein billiges Mädchen. Ein Mädchen die lieber ihre Zeit mit dem einen verbrachte anstatt mit ihrer besten Freundin. Dieser Gedanke verletzte mich immer wieder, weil ich mich so sehr in Noelle getäuscht hatte und niemals gedacht hätte, dass sie so eine falsche Schlange war.
Unbemerkt flossen mir die Tränen über meine Wangen und ich bekam nur halb mit, dass meine Mutter neben mir stand und mich besorgt fragte: „Charline was ist passiert?“

„Mama ich halte es nicht länger aus, mein Freund trennt sich von mir, meine beste Freundin ist eine falsche Schlange und der Mann für den ich in Wahrheit Gefühle habe, ist die Person die ich geglaubt habe, zu hassen“, antwortete ich ihr, in dem ich sie umarmte. Sie zog mich hinter sich, auf eine Bank und meinte überrascht: „Süße, vielleicht kommt dir das Ganze nur so vor, überstürze nichts und behauptete auch nichts, was du später bereuen könntest. Du bist jetzt schon lang genug mit Noelle befreundet und zwischen euch war doch immer alles perfekt, wieso denkst du dann so etwas über sie?“ Mir flossen weitere Tränen und ich versuchte ihr schluchzend zu erklären: „Sie und Ramon verstehen sich so unglaublich gut und ich denke das auch etwas zwischen ihnen läuft.“ Meine Mutter wendete sofort ihr Gesicht zu mir, fing an zu lachen und erinnerte spöttisch: „Charline du hast doch gesagt, dass du Ramon nicht willst, also braucht dich das doch gar nicht zu stören“
„Mama du verstehst mich nicht, ich habe einen großen Fehler gemacht, als ich Ramon so falsch behandelt habe und jetzt, wo ich es bereue, merke ich das es zu spät ist.“, widerte ich mein Kopf an ihre Schulter lehnend.

Für einen Moment war Stille und ich spürte wie langsam das Wetter wieder herrlich warm wurde und mein Gesicht erwärmte. Es beruhigte mich langsam, also gab ich meiner Mutter einen Kuss, bat sie niemandem etwas zu erzählen und lief wieder rein in mein Zimmer. Dort angekommen zog ich mir eine blaue Caprihose und einen weißen trägerlosen Top an. Band mir meine Haare zu, nahm meine schwarze Umhängetasche und lief Richtung der Tür.
„Willst du mir diesmal verraten wo du hin willst?“, fragte mich neugierig, diese atemberaubende Stimme.
Kurz schloss ich meine Augen zu, atmete einmal tief ein und aus, drehte mich um und antwortete genervt: „Nein, will ich nicht Ramon. Wenn du mich jetzt entschuldigen würdest.“
Anschließend öffnete ich die Tür und machte mich auf den Weg zu dem schwarzen Caprio BMW 7er. Übrigens das Auto war einer der 4 Autos der Familie Villar. Warum es 4 sind? Ein Auto besaß Carlos, das andere Ramon, dann der Chauffeure und den 4. hatte Carlos Adriel zum Geburtstag geschenkt gehabt.
Ramon folgte mir, stieg ebenfalls ins Auto ein und meinte: „Dann komm ich mit.“
„Ramon, ich will dich nicht sehen“, verriet ich und das obwohl mein Herz genau das Gegenteil behauptete, aber das konnte ich ihm schlecht sagen. „Wenn du an Noelle denkst, sie sitzt gerade mit Adriel in meinem Zimmer und bucht Hotelzimmer für Barcelona“, antwortete er lächelnd.
Ohne eine weitere Antwort, startete ich den Motor und fuhr Richtung der Stadt. Ramon strahlte breit und machte das Lied "Rain over me" von Pitbull und Marc Anthony auf, zog seine lässige Sonnenbrille an und sang:

Girl my body don’t lie
I’m outta my mind
Let it rain over me
I’m rising so high
Out of my mind
So let it rain over me
Ay ay ay
Let it rain over me
Ay ay ay
Let it rain over me

- Das ist dann wohl ein Nachteil, wenn man das Auto von der Familie fährt -, stellte meine innere Stimme fest und während mein Herz dahin schmolz, weigerte sich mein Verstand, diese unbeschreiblichen Gefühle zu zulassen. Als er trotzdem bemerkte, wie seine Stimme mich zum zittern brachte, fing er an zu lachen und meinte: „Ich habe diese Gabe von meiner Mutter geerbt.“
„Von deiner Mutter?“, fragte ich neugierig.
Ramon hatte noch nie in meiner Anwesenheit über seine Mutter geredet gehabt, lag wohl daran, dass ich ihn auch noch nie danach gefragt hatte.
„Ja, meine Mutter Antonia, erfolgreiche Sängerin, Schauspielerin und im Jahre 1993 Miss España“. Er schaute mich ernst an und sprach weiter: „Sie war alles für mich, mein Lebenssinn, Hoffnung und vor allem die Person die ich am meisten in meinem Leben je geliebt habe. Und noch etwas, denk nicht das sie mich so erzogen hat. Ich bin erst nach ihrem Tot so geworden, immer hin war ich damals gerade mal 13 Jahre alt.“
Als ich das hörte, stoppte für einen kurzen Moment mein Verstand und mein Herz fing an schrecklich weh zu tun. Warum war ich nur so dumm gewesen und hatte ihn noch nie über seine Mutter gefragt gehabt? Überhaupt ich wusste nichts über Ramon und jetzt verstand ich was Noelle gemeint hatte, als sie sagte das Ramon nicht so war, wie er sich zeigte.
- Charline reiß dich zusammen und vergiss nicht das er vor deinen Augen mit jungen Frauen intim war –, erinnerte mich die negative Stimme, doch gleichzeitig sagte eine andere Stimme in meinem Kopf:

- Vertraue Ramon doch wenigstens ein einziges mal, du hast sowieso nichts zu verlieren -, und diesmal gab ich nach, legte meine Hand auf seine Hand und meinte traurig: „Ramon, es tut mir so Leid...“
Er schenkte mir sein schönstes Lächeln und erklärte: „Charline ist schon okay.“
„Adriel hatte das gemeint gehabt, als er meinte das du unser Enrique bist oder?“
Ramon nickte leicht, wurde wieder ernst und erzählte mir die ganze Geschichte und verriet mir auch den Grund weshalb er überhaupt so geworden war.
- Na siehst du, Ramon ist doch ein guter Mensch -, meinte eine andere innere Stimme Freudensprünge machend und brachte mich zum strahlen. Ja, mein Darling war ein guter Mensch und ich war bereit ihm zu verzeihen, aber um so mehr ärgerte ich mich über Carlos, denn nie hätte ich auch zu träumen gewagt, dass er mal so ein Arschloch war.
Als wir in der Stadt ankamen, stiegen wir aus und Ramon reichte mir seine Hand. Zögernd nahm ich sie doch noch an und ich muss zugeben, es war eine richtige Entscheidung, denn um so mehr wir zwischen der riesigen Menschenmenge durchliefen und diese eifersüchtigen, verwirrten und mit Hass gefüllten Blicke sahen, spürte ich das ich etwas hatte, was die meisten nicht hatten, Ramon. Ob er auch mit einigen dieser hübschen Frauen geschlafen hatte? Verdammt mein Herz tat erneut weh.
Plötzlich ließ ich auch noch seine Hand los und blieb stehen. Er schaute mich fragend an und sah wie ich diese weiblichen Personen entsetzt anschaute. In diesem Moment tat er etwas, was ich von ihm nicht gewohnt war, denn er stellte sich mir gegenüber, schaute mir mit einem ernsten Blick in die Augen, bat: „Bitte Charline, denk jetzt nicht daran. Jeder Mensch kann Fehler machen. Ich will diesen wunderschönen Tag nicht wegen anderen zerstören“, und gab mir einen Kuss auf die Stirn.


Ramons Sicht:

Noelle schaute mich fragend an und erklärte: „Ramon, es ist nicht gut, wenn ihr jetzt schon wieder anfängt euch zu streiten.“ Ich nickte schuldbewusst, schaute sie traurig an und meinte: „Noelle, ich will das doch gar nicht“, und ging mit meiner Hand durch meine mittlerweile etwas länger gewordenen Haare.
Sie gab mir ein Kuss auf die Wange, wir liefen in mein Zimmer und sie rief Adriel hinzu. Adriel kam, gab ihr einen Kuss auf die Lippen und Noelle erzählte ihm davon, dass ich immer noch verwirrt war, aber Adriel legte seine Hand auf meine Schulter grinste frech und gestand: „Ramon, sie hat wegen dir geweint, sie hat geweint, weil sie ihren Fehler bereut und ich tue es auch. Bitte verzeih mir.“ Ich stand sofort auf, drückte ihn und meinte großzügig: „Natürlich verzeihe ich dir Adriel, du bist mein Bruder, außerdem kann jeder mal einen Fehler machen, deswegen Kopf hoch.“ Adriel freute sich natürlich sehr darüber, setzte sich neben Noelle auf mein Bett und Noelle erklärte: „Ramon, ich musste dich gestern einfach küssen, weil, ich gebe es ungern neben meinem Freund zu, aber in diesem Moment hast du mich einfach verzaubert und ich musste deine Lippen berühren.“ Adriel schüttelte seinen Kopf und erklärte lachend: „Du bist verrückt mein Schatz.“ Sie gab ihm einen Kuss auf die Wange und erklärte: „Ja Darling, du machst mich eben verrückt.“
Bevor die beiden noch weiter mit einander flirteten, schaute ich sie fragend an und forschte nach: „Habt ihr überhaupt kein schlechtes Gewissen gegenüber Charline?“ Beide schauten sich bedrückt an, dann stand Noelle auf, nahm mich in ihre Arme und erklärte: „Sie wird mich hassen, weil sie denkt das wir etwas mit einander haben, aber ansonsten wird sie sich nie bewusst, wie sehr sie dich liebt. Bitte Ramon, gewinn endlich ihre Liebe.“
Dann schaute ich zu Adriel, er nickte ihr Recht gebend und fügte hinzu: „Geh runter zu ihr, verbring mit ihr Zeit, sorg dafür das sie dich besser kennen lernt und in der Zwischenzeit werden wir geeignete Hotelzimmer für Barcelona buchen.“
Nachdenklich nickte ich, verabschiedete mich von den beiden und lief runter zu ihr. Anschließend stieg ich mit ihr mit in den Caprio ein, verzauberte sie mit meiner Stimme und erzählte ihr zum ersten Mal die Geschichte mit meiner Mutter. Immerhin wusste es mittlerweile auch schon Noelle und Charline sollte endlich auch die Wahrheit über mich erfahren. Nachdem ich ihr meine Lebensgeschichte erzählt hatte, erkannte ich an ihren Blicken, dass sie mich doch mochte und mit mir litt.  Die Eisbrocken zerschmolzen langsam zwischen uns.

Als wir ausstiegen, reichte ich ihr meine Hand, da mir klar war, dass viele Ex- Bekannte von mir dort sein würden und in der Tat, es stimmte. Sehr viele Augen waren auf uns gerichtet und ich spürte die Eifersucht, den Hass und die Verwirrung von allen Seiten. Mir war klar, dass es nicht gerade gut ankam, dass ich mit einer neuen Begleitung in der Stadt war, aber diese Begleitung war trotz allem besonders. ich ignorierte diese Blicke und versuchte dafür zu sorgen, dass Charline, diese Blicke nicht mitbekam.
Aber leider umsonst, denn plötzlich blieb sie stehen, schaute entsetzt die Menschen an und mir war sofort bewusst, an was sie dachte. Sie dachte daran, ob ich vielleicht diese jungen Frauen ebenfalls flach gelegt hatte. Ja, auf einige von ihnen traf das wirklich zu, aber ich wollte diesen wunderbaren Tag nicht zerstören, also schaute ich ihr tief in die Augen und erklärte, dass jeder mal Fehler machen konnte und drückte ihr zum ersten Mal meine Lippen auf ihre Stirn.


Charlines Sicht:

Als seine Lippen meine Stirn berührten, fühlte es sich unbeschreiblich schön an und mir war klar, dass ich es akzeptieren musste und nicht länger daran denken durfte. Also nickte ich, ihn leicht anlächelnd und wir fingen an vom einen Laden zum anderen zu laufen, dabei wurden wir besser gesagt Ramon von zahlreichen Personen begrüßt und nach dem Wohlbefinden gefragt. Die meisten von ihnen waren sehr hübsche junge Frauen und ich spürte schon langsam, wie die Eifersucht in mir anfing zu kochen.
Nach 3 Stunden und etwa 10 Einkaufstüten, saßen wir endlich erschöpft in einem Café und Ramon bestellte für sich einmal eine Latte Macchiato und einen Zitronenkuchen, während ich um einen Milch Kaffee und eine Nussschneke bat. Die Sonne ging langsam unter und ich fühlte, wie der Wind meinen Körper und Nerven entspannte. Ramon nahm sein Handy raus, schaute auf die Uhr und fragte: „Wir haben gleich 19 Uhr, willst du nach Hause fahren oder wollen wir noch kurz in die Kirche gehen?“
„Warum in die Kirche?“ ,fragte ich verblüfft.
„Ich muss doch Gott dafür danken, dass er uns so einen wundervollen Tag ohne Streit geschenkt hat“, meinte er mit einem ernsten Gesichtsausdruck und sich schämend.
Meinte er es wirklich ernst? Wenn ja, dann zählte ich mich in diesem Moment, zu der glücklichsten Frau der Welt. Ramon war nicht nur charmant, er war gleichzeitig auch sehr romantisch und falls das Ganze nur ein Traum sein sollte, war ich bereit, überhaupt nicht mehr zu erwachen. Ich wollte diesen Traum leben und mit dem Mann in den ich mich von Tag zu Tag immer mehr verliebte, noch weitere schöne Tage verbringen. Zumindest bis ich ging.
„Charline und was sagst du?“
Vorsichtig legte ich meine Hand auf seine, nickte und antwortete glücklich: „Gerne.“ Dann kam unsere Bestellung, wir fingen an zu essen und ich weiß nicht wieso, aber irgendetwas brachte mich auf das Thema Noelle.
„Ramon hast du mit Noelle gestern geschlafen?“, fragte ich ihm ängstlich in die Augen schauend. Er dachte kurz nach, dann schüttelte er seinen Kopf und verriet: „Charline, ich werde mit ihr nicht schlafen keine Angst, aber wir haben eine offene Beziehung. Wir fühlen uns von dem anderen angezogen, sowie du und Adriel.“
Und schon wieder ein Stich in meinem Herzen. Schon wieder Enttäuschung, Wut und Hass. Schon wieder der Gedanke, dass Ramon sich nie verändern würde, auch wenn ich ebenfalls schuldig war. Vor allem aber machte sich die Trauer in mir breit, weil meine Konkurrentin, ausgerechnet meine beste Freundin war. - Warum mein lieber Gott? Warum stellst du mich auf so eine harte Probe? -, fragte verzweifelt immer wieder meine innere Stimme.


Ramons Sicht:

Alles lief in bester Ordnung und gerade als ich glaubte, dass es nicht besser laufen kann, sprach Charline das Thema mit Noelle an. Was sollte ich ihr denn antworten? Das Noelle und ich, sogar Adriel ihr nur etwas vormachten, damit ihr endlich klar wurde wie sehr sie mich liebte?
Es war ein Fehler gewesen von Anfang an und obwohl ich das wusste hatte ich mich überreden lassen. Einerseits war ich dankbar dafür, dass sich dadurch alles blitzartig zum Positiven entwickelt hatte, doch andererseits war ein neuer Problem aufgetaucht und mir war klar, dass die Beziehung auf dieser Lüge nicht aufgebaut werden konnte, aber trotzdem gab ich ihr diese eine Antwort. Die Antwort, die sie verletzte und enttäuschte. Als ich sie in die Augen schauend an log, sah ich wie sie ihr Gesicht vor Schmerz verzog.
Ich wollte sie doch gar nicht verletzen, nicht schon wieder und nicht in diesem Zeitpunkt. Doch es war zu spät, wir fingen an beide zu schweigen, nur noch auf unsere Teller zu schauen und im Hintergrund von einer Bar das Lied "Takin' Back My Love" von Enrique Inglesias und Ciara zu hören. Die Stille wurde langsam unerträglich, also legte ich meine Hand auf ihre Hand und entschuldigte mich: „Charline bitte... es tut mir Leid.“ Zu meinem Bedauern nickte sie jedoch nur und schaute mir nicht einmal mehr in die Augen.
Nachdem wir fertig gegessen hatten, bezahlte ich abwesend und wir liefen zurück zum Auto. Diesmal saß ich am Steuer und blickte sie verzweifelt an, aber sie war einfach nicht mehr bei sich. Ihre Blicke waren leer und gefühllos, ihre Hände zitterten vor Wut, ihren Kopf lehnte sie an die Scheibe und schaute bloß nachdenklich nach draußen.
Zum Glück kamen wir schon nach einer halben Stunde an, sie stieg ohne ein Wort zu sagen aus dem Auto aus, lief direkt in ihr Zimmer und mich fing Noelle auf, zerrte mich hoch in ihr Zimmer und wollte alle Details wissen. Also erzählte ich ihr alles, sie ließ sich auf ihr Bett fallen, legte ihre Hände vor ihr Gesicht und sagte sich schuldig bekennend: „Ramon, das war nicht meine Absicht. Es tut mir so Leid.“
„Noelle, es ist nicht deine Schuld, du kennst Charline, sie wird sich wieder beruhigen“, erklärte ich ihr, mich neben ihr hinsetzend und mein Arm um sie legend. „Ich hoffe es“, meinte sie und fing an Tränen zu vergießen.

29.12.12 00:00
 
Letzte Einträge: Te amo Darling (6 - 8), Te amo Darling (9 - 11 ), Te amo Darling (12 & 13 ), Te amo Darling (14 & 15 ), Te amo Darling (letzter Teil)


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