Summer Dreaming
Heavenly Second (Beginn & Teil 1)

 
Heavenly Second

 

Steckbriefe der Hauptcharaktere

Name: Avery Lexington
Alter: 21
Beruf: Nach ihrem Fachabitur, eine Ausbildung zur Immobilienmaklerin (3. Ausbildungsjahr)
Charakterisierung: Eigenschaften einer Jungfrau
Sonstiges: Vater Australier, Mutter Deutsche, hat einen Rotweiler Welpen namens Akki, hat eine Sehschwäche und muss entweder Kontaktlinsen oder Brille tragen. Mag ihren Style.
Aussehen:

 

Name: Noah Königsburg
Alter:24
Beruf: hat nach dem Abitur BWL studiert und macht nun sein Management-Master.
Charakterisierung: Eigenschaften eines Schützen
Sonstiges: Seine Eltern sind stinkreich. Während der Vater eine eigene europaweit bekannte Firma für Solartechnik führt, ist die Mutter eine berühmte Möbeldesignerin.
Bis jetzt hat er sein Leben nach Lust und Laune gelebt, allerdings kurz nach Ende seiner Studienzeit, wurde er von seinen Eltern gezwungen sein Management-Master zu machen, um die Firma seines Vaters zu übernehmen und die Tochter der besten Freunde seiner Eltern zu heiraten.
Aussehen:

 

Prolog

Sommerferien, zwei Monate Australien. Wer würde nicht gerne mit Avery Lexington die Plätze tauschen und in den sechstgrößten Staat der Erde reisen? Vor allem, wenn die Reise von den Eltern finanziert wird? Wahrscheinlich alle, nur nicht Avery. Bereits von Anfang an ist sie von dieser Reise nicht angetan und das, was ihr auf dem Weg dorthin zustößt, stärkt nur ihre Unlust. Ob sie sich im Laufe dieser zwei Monate umentscheiden wird? Und wer ist Norman Kron? Nur ein verrückter Nervensäge?

 

 Teil 1: Bitte schnallen Sie sich an, in wenigen Augenblicken starten wir...

 "Hast du schon mit deiner Tante gesprochen und dich vergewissert, dass sie dich abholen kommen?", forschte mein Vater interessiert nach, während er und meine Mutter mich zum Flughafen fuhren. Um 16:45 Uhr sollte mein Flieger nach Australien starten.
"Ja, sie haben noch gestern versichert, dass sie 100 Prozent dort sein werden.", beruhigte ich meinen Vater und drehte mein Gesicht zur Autoscheibe um, ehe ich mich erneut meinen orange roten Haaren widmete. Meine Naturhaarfarbe war hellbraun, doch diese Farbe die ich zurzeit hatte, war einfach viel cooler. Anschließend nahm ich mein Samsung Galaxy S2 raus und schaute auf die Uhr. Noch rund 15 Minuten bis Düsseldorfer Flughafen.
"Und bist du schon sehr aufgeregt, mein Liebling? Immerhin wirst du zwei ganze Monate im Heimatland deines Vaters verbringen.", fragte meine Mutter mit solch einer Vorfreude, dass ich ihr am liebten gesagt hätte, dass sie an meiner Stelle gehen sollte. Denn um ehrlich zu sein, hatte ich gar keine Lust dazu. Wozu auch? Zwei Monate Rundreise in einem Staat, was mich sowieso nicht reizte. Wenigstens schien die Sonne und somit waren die Fensterscheiben runtergekurbelt, sodass frische Luft rein kam. Als meine Mutter merkte, dass ich ihr keine Antwort geben würde, drehte sie sich zu mir um, grinste kindlich und forderte mich glücklich auf: "Bitte Avery, ignoriere mich nicht. Ich freue mich doch nur, weil du wenigstens zu deiner Tante fliegen kannst. Sie wird sich sicher sehr freuen und jede freie Minute mit dir genießen. Vergiss nicht, dass sie deine einzige Tante von Papas Seite ist. Zudem hat sie Kinder in deinem Alter."
"Mama, du weißt das ich lieber nach Ibiza mit meinen Freundinnen gereist wäre, außerdem ist meine Cousine stets mit irgendwelchen Typen, die nicht mal eine garantierte Zukunft haben unterwegs und wer weiß, was mein Cousin macht.", konterte ich seufzend, doch meine Eltern schienen wirklich gut gelaunt zu sein, sodass sie diese Anmerkung völlig ignorierten und mein Vater bloß das Radio, wo zurzeit "Whistle" von Flo Rida lief lauter drehte. Dabei pfiff er sogar mit und als wenn das nicht reichen würde, kicherte meine Mutter wie ein verliebtes Teeniemädchen und legte ihre Hand auf seinen Oberschenkel. Gott, wie peinlich...

Endlich kamen wir an. Mein Vater parkte auf dem Parkplatz, zahlte die Gebühr für 15 Minuten, nahm meine Reisetasche aus dem Kofferraum und zu dritt betraten wir den Flughafen. "Oh Darling, schau doch mal... Die Schlange ist ja sehr lang.", merkte meine Mutter, meinen Vater wie ein kleines Kind am Ärmel ziehend an und staunte nicht schlecht.
"Wie viele Leute passen eigentlich in Qantas rein?", wollte meine Mutter interessiert von meiner Vater erfahren.
Dieser überlegte kurz, ehe er meiner Mutter ein Kuss auf die Lippen drückte und antwortete: "Schatz, das weiß ich jetzt nicht so genau, aber ich glaube 255 Economy, 32 Premium, 52 Business und 14 First." Wieder staunte meine Mutter und nickte nur leicht. Während wir an den Schalter liefen, schlang meine Mutter ihren Arm um meine Schulter und bat: "Bitte vergiss nicht, gleich als erstes deiner Tante die Regenbogenkekse zu überreichen. Du weißt ja, wie verrückt sie danach ist."
"Findest du es nicht ein wenig übertrieben, dass ich 23 Stunden lang auf diese Kekse achten soll?", quittierte ich mit einer Augenbraue in die Höhe gezogen.
"Den Keksen passiert schon nichts, aber wenn du merken solltest, dass sie schlecht werden, kannst du sie auch wegschmeißen."
"Oder du isst sie dann selbst", witzelte mein Vater, und legte sein Arm um Mama's Hüfte.
"Es ist echt krass, wie ihr nach 25 Jahren Beziehung immer noch wie frisch verliebt seit.", wechselte ich nun ernstgemeint das Thema und beide fingen an zu grinsen, schauten sich gegenseitig tief in die Augen und küssten sich wie immer leidenschaftlich.
"Nun ja, damals war ich eben 15 Jahre alt und auch ein kleiner Playboy der oft mit Mädchen flirtete. Nur bei deiner Mutter konnte ich nicht landen und das machte sie so interessant. Gott, Elma du hast mir echt den Kopf verdreht gehabt, obwohl du erst 13 Jahre alt warst. Aber ich bin froh das wir 2 Jahre später doch ein Paar wurden."
"Ja, ich auch Jackson.", erwiderte sie total verschämt und legte ihre Hand auf ihren Bauch. "Erinnerst du dich noch daran, dass ich dir damals als ich 19 Jahre alt war sagte, dass ich schwanger bin?"
"Natürlich, nach vier Jahren Beziehung war das der Höhepunkt und bei dieser Erinnerung klopft mein Herz selbst heute noch so wild.", lautete die amüsierte Antwort meines Vaters.
Ich war zwar kein Wunschkind, aber als meine Mutter schließlich schwanger wurde, wussten meine Eltern bereits, dass sie mich trotz allem haben wollten und da meine Mutter ihre Ausbildung zur Sozialassistentin abgeschlossen hatte, war es auch nicht weiter schlimm. Mein Vater studierte zu dieser Zeit Bankwesen. Diese Geschichten kannte selbst ich auswendig. Dennoch war es interessant mit anzusehen, wie beide es erzahlen konnten, als sei es erst gestern. Das mein Vater hier in Deutschland und meine Tante, seine ältere Schwester in Australien ist liegt nur daran, dass die Eltern meines Vaters, also meine Großeltern, als die Kinder noch 10 waren hierher kamen und nachdem meine Tante Lehramt studiert hatte, zog sie mit meinen Großeltern wieder zurück, wo sie wenige Jahre später meinen angeheirateten Onkel kennenlernte und heiratete. Mein Vater blieb natürlich hauptsächlich nur für meine Mutter zurück und nachdem ich geboren wurde, heirateten sie ebenfalls.

"Der Nächste bitte", sprach die Angestellte und mein Vater legte meinen Koffer auf das Laufband und nachdem die Blondhaarige in dem Uniform das Gewicht gemessen hatte, klebte sie den Streifen drauf und mein Koffer fuhr davon. Anschließend reichte sie uns das Ticket, beschrieb den Weg zum Gate und wünschte eine gute Reise. Bei der Passkontrolle mussten sich meine Eltern von mir verabschieden. Während meine Mutter einige Tränen weinte, ja, sie war nah am Wasser gebaut, drückte mich mein Vater fest und küsste mich auf die Wange. "Pass gut auf dich auf und grüß mir alle." Ich nickte knapp, gab meiner Mutter einen kurzen Kuss auf die Lippen und ging durch die Kontrolle. Danach ging alles sehr schnell und nach fast einer Stunde saß ich nun im Economy Class auf Platz 34c. Ich nahm die Kopfhörer, die ich noch vom letzten Flug hatte raus, steckte sie an den Sitz an und lehnte mich zurück. Zum Glück saß ich auf der Fensterseite, denn auf den anderen Plätzen fühlte ich mich nicht wohl. Inzwischen waren fast alle Plätze im vorderen Bereich. außer die neben mir besetzt. Hoffentlich kommt auch keiner mehr hin.

Wenige Sekunden nachdem ich tatsächlich davon ausging, dass die beiden Plätze neben mir frei waren und die Augen schloss, um in Ruhe Musik zu hören, spürte ich nur, wie jemand mich an der Schulter antippte. Langsam öffnete ich meine Augen und blickte in die grünen Augen eines Typen der mich schief angrinste.
"Was ist? Was willst du?", fragte ich etwas forsch, er zeigte mir nur seinen Ticket und fügte hinzu: "Sorry, aber du sitzt auf meinem Platz."
Nachdem ich ein Blick darauf geworfen hatte, schaute ich zu den Plätzen hinter mir, vielleicht würde ich es schaffen, ihn dazuzubringen, sich auf einen anderen Platz zu setzen, allerdings waren alle Plätze belegt und somit sprach ich gereizt: "Sorry aber das hier ist mein Platz."
"Ehm. Ich sitze auf dem Platz 34a und wie du weißt, fängt das Alphabet so an: a, b, c... also sitze ich am Fenster.", erklärte er mit einem spitzbübischem Lächeln.
"Sag mal wie alt bist du, 10? Setz dich doch einfach dahin!", konterte ich eindeutig genervt und rollte die Augen.
"Sir, gibt es hier ein Problem?", fragte freundlich eine rothaarige Flugbegleiterin.
"In der Tat gibt es ihn. Mein Platz wurde belegt und ich hatte fest angeordnet, auf der Fensterseite zu sitzen.", antwortete er immer noch belustigt und ich weiß nicht wieso, aber dieser Typ brachte mich auf 180. Er gehörte zu der Sorte von Männern die einfach nur kindisch waren und niemals reif werden würden. Sehr stark erinnerte er mich an meine Eltern.
"Darf ich kurz ihre Boardkarte sehen, Miss?", bat die hübsche Stewardess und somit reichte ich ihr meine Karte.
"Wahrlich, Sie sitzen auf dem falschen Platz. Bitte setzen Sie sich doch um, damit wir dieses kleine Problemchen beseitigen.", bat sie und widerwillig stand ich auf, der Schwarzhaarige setzte sich rein, bedankte sich charmant bei der Flugbegleiterin und wartete darauf, dass ich mich zu ihm saß.
Da die Türen bereits geschlossen wurden, setzte ich mich auf meinen tatsächlichen Platz und nicht eins neben ihm.
"Komm schon, dass war doch nur ein Joke.", stellte er laut lachend fest und ich hatte das Gefühl das alle Passagiere uns anstarrten.
"Hast du nichts besseres zutun, als mir auf die Nerven zu gehen und auf die Pelle zurücken?"
"Ehm, lass mich mal überlegen. Wir werden mind. 20 Stunden lang miteinander verbringen, da sollten wir doch Freundschaft schließen.", sprach er grinsend aus und reichte mir seine Hand. "No... Norman  Kron."
"Happy Birthday.", erwiderte ich gelangweilt, steckte meine Kopfhörer erneut an, diesmal auf meinen eigenen Platz und schloss wieder die Augen. Für einen Augenblick machte es echt den Eindruck, dass er mich endlich in Ruhe lassen würde, doch zu früh gefreut. Wieder tippte er mich auf die Schulter und schaute mich beängstigt an: "Hast du keine Angst vorm Fliegen?"
"Nein, wieso sollte ich?"
"Weiß ich nicht, aber ich hab große Angst. Darf ich deine Hand beim Start halten?"
Entsetzt starrte ich ihn an und mein Mund blieb offen. Gott, wo befinde ich mich hier?
"Sag mal, bist du hängengeblieben oder so?"
Er zog ein Schmollmund, verschränkte beleidigt die Arme vor der Brust und antwortete: "Ich bin nicht hängengeblieben! Aber du bist sehr unfreundlich, weißt du das?"
"Das Leben ist nun mal hart. Solltest dich lieber dran gewöhnen."
Während der Zeit indem wir sprachen, wurde das Video mit den Sicherheitsregeln gezeigt.
Erst dann, als die letzte Stewardess sich hinsetzte und durch die Sprechanlage höflich befahl: "Bitte schnallen Sie sich an, in wenigen Augenblicken starten wir.", setzte sich die Maschine in Bewegung und bevor ich auch etwas merken konnte, saß dieser Norman neben mir und hielt meine Hand fest umklammert, dabei schloss er seine Augen ganz fest. Sein Gurt war ziemlich festgezogen. Oh man, das kann ja noch heiter werden.
"Lieber Gott, ich bin noch zu jung um zu sterben, bitte sorge dafür, dass der Start erfolgreich wird und das meine Sitznachbarin noch ein bisschen Herzlichkeit besitzt.", betete er leise dabei und ich versuchte ihn nur wegzuschubsen, aber er war zu stark.
Nach circa einer Minute konnte ich spüren, wie die Räder den Boden verließen und abhoben. Endlich in der Luft und dieser Idiot hatte nicht einmal aus dem Fenster gescha,ut!
Nur um mich auf die Palme zu bringen, hatte er mich von diesem Platz aufstehen lassen, jetzt saß er nicht mal selbst dort und nutzte diese Gelegenheit nicht einmal aus! Wut machte sich in mir breit!

15.12.12 01:46
 
Letzte Einträge: Te amo Darling (6 - 8), Te amo Darling (9 - 11 ), Te amo Darling (12 & 13 ), Te amo Darling (14 & 15 ), Te amo Darling (letzter Teil)


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